Soft Skills

"Weiche" und "harte" Kompetenzen

Soft Skills und Soziale Kompetenz sind heute in aller Munde. Ihre Vermittlung nimmt dementsprechend auch einen immer größeren Stellenwert sowohl in der Schule als auch in der Ausbildung und sogar noch im Studium ein. Im Rahmen von Bewerbungsverfahren (Assessment Center) wird ihnen zumeist eine kaum zu überschätzende Rolle beigemessen. Dabei sind die Begriffe und die Bedeutungen, mit denen sie jeweils verknüpft werden, durchaus nicht immer ganz eindeutig. In einer ersten Annäherung versteht man darunter all die Eigenschaften, Fähigkeiten und Kompetenzen, die es Menschen erlauben, ihre eigenen Handlungsziele mit denen anderer zu koordinieren und dadurch das individuelle Handeln mit dem kollektiven Handeln einer Gruppe, innerhalb derer es sich verortet, in Einklang zu bringen. Oft wird von den sogenannten "weichen" Fähigkeiten und Fertigkeiten in Abgrenzung zu den objektiv messbaren "Hard Skills" wie beispielsweise der kognitiven Leistungsfähigkeit aber auch in einem weiteren Sinne gesprochen und Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale wie beispielsweise die Frustrationstoleranz werden ebenfalls darunter gefasst. Diese Fähigkeiten können dann auch für Personalverantwortliche in Unternehmen den Ausschlag geben, wenn es darum geht, zwischen verschiedenen Bewerberinnen und Bewerbern mit gleicher fachlicher Kompetenz zu entscheiden. Auch wenn die entsprechenden Fähigkeiten nicht so klar umrissen sein mögen wie beispielsweise Parameter wie Intelligenz oder Gedächtnisleistung, so sind sie dem Einzelnen doch nicht einfach in die Wiege gelegt und können durchaus erlernt werden.

Die wichtigsten Soft Skills auf einen Blick

In der Literatur finden sich verschiedene Auflistungen dieser Fähigkeiten, die über das fachliche Wissen hinausgehen und auf einem emotionalen beziehungsweise kommunikativen Level angesiedelt sind. Dazu zählen vor allem die Fähigkeit, sich selbst und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut wahrnehmen und beobachten zu können, grundsätzlich eine hohe Motivation an den Tag zu legen und auch andere motivieren zu können, Empathie und Einfühlungsvermögen zu zeigen und insgesamt über gute kommunikative Fähigkeiten verfügen. Speziell für Führungskräfte oder Personen, die einmal eine leitende Position in einem Unternehmen anstreben, sind diese Fähigkeiten von unschätzbarem Wert und machen Untersuchungen zufolge einen stetig steigenden Faktor in der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber aus, der sogar den Einfluss der sogenannten "Hard Skills", der fachlichen Kompetenz übersteigen kann. Oft werden dabei die folgenden neun Kernkompetenzen genannt: Kommunikative Kompetenz, selbstbewusstes Auftreten, Empathie und Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, aktive und passive Kritikfähigkeit, eine vertrauenswürdige Ausstrahlung, die Fähigkeit zur Selbstdisziplinierung, Konfliktfähigkeit sowie Durchsetzungsvermögen.

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Die eigenen Stärken und Schwächen erkennen

Wer seine Soziale Kompetenz verbessern möchte, der muss sich zunächst einen möglichst realistischen Eindruck von seinen eigenen Stärken und Schwächen verschaffen. Das geht nur mithilfe von Selbstreflexion, die einen unabdingbaren ersten Schritt darstellt. Möglichkeiten dazu bieten verschiedene Fragebögen und Tests, die auf unterschiedlichen psychologischen beziehungsweise kommunikationstheoretischen Modellen basieren und entsprechend auch verschiedene Kriterien abfragen. Ein Beispiel sind Tests, die auf dem Kommunikationsmodell des deutschen Psychologen und Kommunikationswissenschaftlers Schulz von Thun aufbauen und die die verschiedenen Seiten einer Nachricht und Kommunikationsstile, die zwischen Menschen möglich sind, voneinander unterscheiden: Hier ist es besonders wichtig, ein Gespür dafür zu entwickeln, dass Botschaften nicht nur eine Sachebene, also einen mitzuteilenden Inhalt haben, sondern auch Informationen über den Sprechenden und die Beziehung zwischen den Sprechenden offenbaren sowie einen Appell beinhalten können. Wer sich mit diesem Kommunikationsmodell vertraut macht, kann in konkreten Situationen versuchen, Mehrdeutigkeiten nicht sofort zu reduzieren, sondern zunächst auf ihre verschiedenen Dimensionen hin zu analysieren und sich so neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen.

Feedback von Vertrauten und Profis

Neben den zahlreichen Selbsttests und Ratgebern, die auf dem Markt erhältlich sind, sollten Personen, die mehr über "weichen" Fähigkeiten und Kompetenzen herausfinden und diese im Zweifelsfall verbessern möchten, sich auch an Vertraute wenden, die sie gut kennen, um ihre Selbsteinschätzung zu relativieren und zu objektivieren. Auch ein professionelles Coaching kann hierzu unter Umständen hilfreich sein.

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