Stressarten - welche Arten von Stress gibt es?

1-20-stressarten
Zwei Drittel der Deutschen schätzen ihre Stressbelastung höher als vor fünf Jahren ein. Stress ist jedoch nicht gleich Stress. Unterschieden wird zwischen drei Stressarten: Akutem, episodisch-akutem und chronischem Stress. Finden Sie jetzt heraus, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Stress-Arten gibt.

  1. Stress erkennen
  2. Akuter Stress
  3. Chronischer Stress
  4. Stresstherapie

Wie Sie den Stress erkennen

Stress zu haben ist ganz normal, nur sollte es kein Dauerzustand sein. Hier sehen Sie die wichtigsten Signal um die Stressarten zu identifizieren.

Wir empfehlen Godlike - für mehr Konzentration, Fokus & Durchblick

Banner Godlike

Hinweise auf körperlichen Stress geben:

  • Herzstiche oder Herzrasen
  • erhöhter Blutdruck
  • Verdauungsprobleme und Appetitlosigkeit
  • Schlaf- und Einschlafstörungen
  • Immer wiederkehrende Kopf-, Magen- und Rückenschmerzen

Hinweise auf geistigen oder emotionalen Stress geben:

  • eine zunehmende Leisungsveringerung
  • Blackouts oder Denk- und Schreibblockaden
  • eine schwache Konzentrationsfähigkeit
  • depressives oder aggressives Verhalten
  • anhaltende Nervosität

Akuter Stress

Symptome von akuten Stress sind:

  • Schweißausbrüche
  • Muskelanspannung
  • Schnelle Atmung, sowie erhöhter Herzschlag
  • Erweiterung der Pupillen
  • Aktivierung des Immunsystems

Stress ist in seiner kurzfristigen Form eine ganz natürliche Reaktion des Körpers und des Geistes. Entgegen geläufiger Meinungen muss Stress jedoch nicht immer negativ sein. Kurzzeitig führt Eustress, auch positiver Stress genannt, zu höherer Leistungsfähigkeit, sofern er durch positive Signale ausgelöst wurde. Durch negative Signale ausgelöster Distress bewirkt dagegen das Gegenteil.

Eustress

Im Gegensatz zu Distress, ist Eustress ein Zustand, in dem der Organismus körperinterne Stressoren (Hormone, Adrenalin u.ä.) erzeugt, die als positiver Stress auf ihn einwirken. Diese bewirken, dass der Körper in einen Erregungszustand versetzt wird, der ihn in eine größere Wahrnehmungsfähigkeit versetzt, um ggf. den Menschen aus einer bedrohlichen Situation herauszuhelfen. Das kann beispielsweise ein Zustand sein, in dem das Überleben bedroht ist.

Positiver Stress erhöht die die Bereitschaft des Körpers zu maximaler Leistungsfähigkeit, ohne ihm zu schaden. Seine Funktionsfähigkeit wird dadurch optimal gesteigert. Eustress tritt auch bei erhöhter Motivation auf und verschafft dem Körper besondere Glücksmomente, kann ihn auch in einen „positiven Rausch“ versetzen.

Versucht der Mensch sich jedoch in einen dauerhaft positiven Stresszustand (positiver Stress) durch Doping oder andere Aufputschmittel zu versetzen, gewöhnt sich das Körpersystem an diesen erhöhten Wahrnehmungszustand und kann ihn dann nicht mehr automatisch auf eine Normalfunktion „herunterfahren“. Er verlangt nach immer mehr Mitteln, um die erhöhte Funktionsfähigkeit des Organismus weiter anzuheizen.

Die ursprünglich positive Wirkung schlägt dann um in einen dauerhaften künstlich erzeugten Mangelzustand, der dann als Distress empfunden und wahrgenommen wird und zu einem dauerhaften Erschöpfungszustand wie Burnout oder Depression führen kann. Distress überlastet die normalen Ausgleichsfunktionen des Körpers und versetzt ihn in einen überfordernden Dauererregungszustand.

Erfolgreiche und gleichzeitig zufriedene Menschen kennen das Gefühl von Eustress. Lernen Sie jetzt, wie Sie zum Beispiel Ihre Arbeitsmotivation steigern können oder durch Karrieretraining Ihre Kompetenzen steigern und selbstbewusster werden können.

Stressarten-unterforderung

Distress

Der Begriff Distress wurde parallel zum Begriff Eustress vom österreichisch-kanadischen Wissenschaftler beziehungsweise Stressforscher Hans Selye geprägt. Er erforschte in den 1930er Jahren Stresssymptome. Der Begriff bezeichnet im Gegensatz zum Eustress negativen Stress. Der Ausdruck „Negativer Stress“ wird daher als Synonym für Distress verwendet.

Negativer Stress tritt bei Überlastung oder Überforderung ein. Das Problem ist, dass der Körper im Gegensatz zum Eustress nicht darauf reagieren kann. Ein Beispiel für eine solche Situation ist der Tod des Ehepartners. Die Ausmaße des Distress sind abhängig von der Dauer der Belastung, den eigenen Möglichkeiten der Stressbewältigung sowie den eigenen Erfahrungen mit vergleichbaren Situationen. Nur wer nicht die Möglichkeit beziehungsweise Fähigkeit besitzt, die als Stress definierten körperlichen Energien, die wir in stressigen Situationen freisetzen, auszuleben, erlebt negativen Stress.

Banner Unten

Episodisch-akuter Stress

Symptome für episodisch-akuten Stress sind:

  • Nervosität
  • Gereiztheit

Diese Art von Stress ist bereits schädlich. Er entwickelt sich aufgrund der Schnellebigkeit in der heutigen Gesellschaft. Dem Körper wird nicht genügend Ruhe gegeben, um sich von der letzten Stressphase zu erholen.
Menschen mit diesem Problem sind ständig in Eile, fühlen sich gehetzt und kommen oftmals zu spät zu Terminen. Ist die eine Aufgabe erledigt steht die nächste schon wieder an.Selbst in ihrer Freizeit schaffen sie es nicht, sich zu entspannen und empfinden Freizeit als Stress, was eigentlich ein Wiederspruch in sich ist.

Chronischer Stress

Symptome für chronischen Stress sind:

  • Schlafstörungen
  • Kopf- oder Magenschmerzen
  • Erschöpfung
stressarten_wolke

Die gefährlichste Art von Stress ist der chronische Stress. Wenn Stress dauerhaft vorhanden ist, dann spricht man von chronischem Stress. Bei dieser Art von Stress ist eine professionelle Behandlung unerlässlich. Erfolgt diese nicht, steigt die Anfälligkeit für Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, schlechterer Wundheilung und Depressionen. Auch eine Schwächung des Immunsystem und vorzeitige Zellalterung können durch chronischen Stress hervorgerufen werden. Zudem riskieren Betroffene ein Burn-Out.
Die Betroffenen sind unfähig eine selbstverständliche Lösung für ein Problem zu finden, sie fühlen sich als hätten sie kennen Ausweg und sind dem Stress dadurch ausgeliefert. Viele gewöhnen sich daran, nehmen den chronischen Stress nicht mehr wahr. Unsere Gesundheit nimmt dadurch kontinuierlich Schaden.

In einem Gastartikel wird ausführlich erklärt, was chronischer Stress ist und wie man ihn bekämpfen kann.

Stresstherapie

Möglichkeiten der Stresstherapie gibt es einige.
Akuter Stress bedarf keiner Behandlung. Damit sich der akute Stress jedoch nicht zu chronischem Stress entwickelt, sollte ein Ausgleich geschaffen werden. Hervorragend geeignet dafür sind:

  • Bewegung
  • Sport
  • Meditation
  • Yoga
  • autogenes Training
  • progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Im Falle einer episodisch-chronischen oder chronischen Stresserkrankung sollte sich der Betroffene zuerst über die Auslöser des Stresses klar werden und diese fortan vermeiden. Auch ein Psychologe kann helfen. Kognitive Verhaltenstherapien haben bei Stresspatienten gute Behandlungserfolge erzielt.

Ich habe Ihnen einfache 5 Schritte für Ihre ganz private Stesstherapie aufgeschrieben, um sofort entspannter zu leben und zu arbeiten.

Stress vermeiden durch schnelleres Lesen

Lernen Sie in drei einfachen Schritten schneller zu lesen,
mehr zu behalten und nur noch das wirklich Wichtige zu lesen…

Hier können Sie sich dazu unverbindlich anmelden:


chronischer-stress-Small

Chronischer Stress: Sofort reagieren!

Chronischer Stress ist eine der kritischsten Folgen von Stress. Wie sieht das Krankheitsbild aus, wie können Sie es vermeiden und wieder abbauen?

stresstherapie-Small

Stresstherapie

Vermindern Sie Ihren Stress in wenigen, einfachen Schritten! Entwickeln Sie Ihre persönliche Stresstherapie, um entspannter zu leben und zu arbeiten.

Gratis Speed Reading Training Fenster-schliessen

Speed-Reading
  • 20 Spitzen-Videos von Tom Freudental
  • Zugang zum beliebten Speed Reading Trainer
  • Nur für kurze Zeit kostenlos

Anfrage wird bearbeitet...

Anfrage wird bearbeitet bitte warten Sie einen Moment.
Sie werden automatisch weitergeleitet, sobald Sie erfolgreich eingetragen wurden.

Wir schicken Ihnen das kostenlose E-Book sofort per E-Mail zu.


Wir schicken Ihnen das kostenlose Videotraining per E-Mail zu.