Forschung und wissenschaftliche Untersuchungen zu Speed Reading

foschung-beim-speed-reading

Untersuchung der Augenbewegungen

Ergebnisse von Hochgeschwindigkeitskameras bei Augenbewegungsuntersuchungen haben gezeigt, dass ein Schnellleser weniger Augenbewegungen macht, des weiteren auch weniger Augenfixierungen.

Ein langsamer Leser benötigt mehr Augenbewegungen und -fixierungen bei gleicher Textgröße, wodurch die Augen früher ermüden. Dadurch steigt auch die Frustration, da man sich mehr anstrengen muss um die gewollten Informationen zu archivieren.

Wir empfehlen Godlike - für mehr Konzentration, Fokus & Durchblick

Banner Godlike

Bei einem langsamen Leser verfällt das Gehirn in einen Standardmodus und die Gedanken schweifen so vom Text ab. Wobei wir wieder bei dem Thema sind, dass sich das Gehirn mehr anstrengen muss um die Informationen zu verinnerlichen.

Der Schnellleser hat diese Probleme nicht, da sein Gehirn besser geschult ist und damit auch Informationen nach dem ersten mal behält.

Speed Reading Forschung: Was schnelles Lesen verhindert

Wenn man über eine niedrige Kurzspeicherkapazität oder in anderen Worten ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis verfügt, dann ist das eine wesentliche Behinderung beim schnell Lesen. Ebenfalls hinderlich sind ein nicht ausreichender Fachwortschatz, da Sie immer wieder unbekannte Wörter erfassen müssen. Außerdem behindern die Regression (zurückspringen zu bereits gelesenen Textstellen) und das sog. Wort für Wort lesen (anstatt das Lesen von Wortgruppen) maßgeblich die Lesegeschwindigkeit.

Inaktive Augenbewegungen, wie dem sog. Augenstopp (andauernde Fixierung eines Wortes), Desintresse und Abneigung gegenüber dem Thema, Inhalt oder Autor verlangsamen ebenso die Lesegeschwindigkeit.

Speed Reading Forschung: Was schnelles Lesen unterstützt

Es gibt auch viele Fähigkeiten und Eigenschaften die schnelles Lesen unterstützen:

  • Ein gutes Kurzzeitgedächtnis erleichtert natürlich das Speed Reading.
  • Bekannte und einfach Schriftarten verbunden mit der passenden Schriftgröße beschleunigen den Lesefluss, da die Schriftart nicht während des Lesens nicht neu gelernt werden muss.
  • Passende Spaltenbreiten erleichtern das Wortgruppenlesen und passende Zeilenabstände erleichtern das Finden in der nächsten Zeile.
  • Durch einen hohen Kontrast (z.B. Schwarz auf Weiß) kann die Worterkennung vereinfacht werden.
  • Ein geeigneter Abstand zum zu lesenden Text, eine gute Beleuchtung und Sitzhaltung fördern ebenso einen schnellen Lesefluss.
  • Neugier und Aufgeschlossenheit und Verständlichkeit zum Thema beeinflussen die Lesegeschwindigkeit positiv.

Seit wann weiß die Forschung, dass Speed Reading prinzipiell möglich ist?

Im Jahr 1879 fand ein französischer Augenarzt namens Professor Emil Javal heraus, dass das menschliche Auge mehrere Buchstaben mit einem Blick in der Textzeile lesen kann. Seine Forschung ergab, dass das Lesen nicht durch kontinuierliche Bewegungen der Augen über die Textzeilen funktioniert, sondern durch das anvisieren von Fixpunkten. Die eigentliche springende Bewegung nutzen die Augen nicht für das Lesen.

Ein Forscher namens J.M. Cartel fand 1885 heraus, dass geübte Leser gedruckte Text in kleinen Portionen lesen, so genannten Chunks (ganze Wörter oder Sätze an einem Stück).

Lesestatistik Statistik Fenster-schliessen

Entwicklung Ihres Lesetempos (Worte pro Minute)

Jetzt auf Facebook teilen!
Bildquelle Auge: _StaR_DusT_ via flickr

Gratis Speed Reading Training Fenster-schliessen

Speed-Reading
  • 20 Spitzen-Videos von Tom Freudental
  • Zugang zum beliebten Speed Reading Trainer
  • Nur für kurze Zeit kostenlos

Anfrage wird bearbeitet...

Anfrage wird bearbeitet bitte warten Sie einen Moment.
Sie werden automatisch weitergeleitet, sobald Sie erfolgreich eingetragen wurden.

Wir schicken Ihnen das kostenlose E-Book sofort per E-Mail zu.


Wir schicken Ihnen das kostenlose Videotraining per E-Mail zu.