Vokabeln lernen – Hilfsmittel und Tipps

Wer eine fremde Sprache lernen will, muss Vokabeln büffeln. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

Karteikasten

Karteikarten sind die bekannteste Methode. Der Kasten besteht aus einer Schachtel mit fünf Fächern und ganz vielen kleinen Karten. Auf ihnen kann der eifrige Lernende alles aufschreiben, was er sich einprägen möchte.

Der Vorgang ist simpel: auf der Vorderseite steht die Frage (oder das deutsche Wort), auf der Rückseite die Antwort (oder das Fremdwort). Jede Karte startet im ersten Fach. Dort nehmen Sie die Karte heraus, lesen das Wort und versuchen, dieses zu übersetzen. Dann können Sie Ihre Antwort mit der Rückseite vergleichen. Wenn Sie richtig lagen, wandert der Zettel in das nächste Fach. Liegen Sie falsch, muss er wieder zurück in das erste Fach. Die anderen Fächer bearbeiten Sie erst, wenn sie voll sind. Hierbei wandert jede falsche Antwort wieder in Fach 1.

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Wie Sie sich bestimmt denken können, sollten Sie beim Beschriften der Zettel auf eine saubere Schrift und Rechtschreibung achten, damit Sie nichts falsches lernen. Außerdem sollten Sie die Karten immer im oberen Viertel beschreiben. Das erleichtert das durchblättern und Sie finden Karten schneller wieder. Überlegen Sie vor dem Aufschreiben, ob Sie wirklich alle diese Worte in ihrem Langzeitgedächtnis behalten müssen. Farben und Abkürzungen helfen, um verschiedene Fächer oder Themen auseinander zu halten. Ein guter Richtwert ist, nicht über 30 Wörter am Tag zu lernen.

Eselsbrücken

Die Fantasie spielt beim Vokabellernen auch eine wichtige Rolle. Durch Eselsbrücken ersparen sich das stupide Auswendiglernen der Begriffe. Benutzen Sie ihre Kreativität, um aus fremdsprachigen Worten ähnlich klingende deutsche Worte zu schaffen. Aus dem englischen "grow" wird "grau", aus "flock" wird "Schneeflocke" und so weiter. Verbinden Sie diese neuen Begriffe mit der wirklichen Bedeutung des Fremdwortes und formen Sie einen verrückten Satz daraus. So merken Sie sich die schwersten Vokabeln garantiert viel schneller.

Zusammenhänge durchspielen

Um auch die anderen Sinne zu aktivieren, können Sie Vokabeln wie folgt lernen: lesen Sie den Text mit den Fremdwörtern und spielen Sie ihn nach. Stellen Sie sich jede Szene bildlich, wie im Kino, vor. Danach gehen Sie die Story noch einmal durch und verinnerlichen so automatisch alle gelernten Vokabeln.

Egal, für welche Methode Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, nicht mehr als 30 Wörter am Tag zu lernen. Auch sollten Sie ihre Vokabeln in Wortgruppen einteilen (ca. 7 Worte/Gruppe). So können Sie nach jedem Block kurz etwas anderes machen.

Vokabellernen ist also gar nicht so kompliziert. Es ist nur ein Teilbereich von Lernen-lernen.

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