Persönliche Lernmethoden: Wie Sie schneller lernen und Wissen aufnehmen können

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Jeder Mensch hat unterschiedliche Lerngewohnheiten mit unterschiedlichen Zeiten, Rhythmen und Materialien. Um Ihre besten, persönlichen Lernmethoden zu erkennen, benötigen Sie eine große Reihe an verschiedenen Ansätzen, die Sie testen können.
Starten Sie bitte vor dem Lesen mit unserem
Kick-Off-Video (nur 10 Minuten) zum Thema "Schneller Lernen"
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So testen Sie Ihre persönlichen Lernmethoden

Um Ihre Ideale Lernmethode herauszufinden, empfehlen wir Ihnen, verschiedene unserer Ideen auszuprobieren. Sie werden feststellen, dass Ihre bisherige Vorstellung Ihres Lerntyps völlig überworfen wird. Grund dafür ist, dass es für akustische Lerntypen durchaus auch bildliche Methoden gibt, die hervorragend funktionieren. Der Grad der Einwirkung kann durch verschiedene Ansätze geändert werden. Sein Sie daher bitte völlig offen für neue Wege, damit Sie schon bald effizienter lernen können.

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  1. Wie lerne ich am besten?
  2. Lernen ohne mehrmaliges Lesen
  3. Clevere Kombinationen um leichter zu lernen
  4. Texte lesen und den Inhalt im Kopf behalten
  5. Mit Spiraltraining spielend leicht zum Erfolg
  6. Lernstoff filtern
  7. Visuelle Notizen

Klassische Lernmethoden im Überblick

Während Sie einen Text hören oder Lesen verstehen Sie in der Regel nahezu jedes Wort und trotzdem bleibt nicht alles in Ihrem Gedächtnis. Sie merken Sich einige Details, die Sie spannend finden und nach einer Woche fehlt Ihnen ein Großteil der „gelernten“ Inhalte. Darum können Sie zum Beispiel Mind Maps verwenden, um Ihren verlorenen Gedanken auf die Sprünge zu helfen. Die meisten unter Ihnen kennen die krakenförmige Vernetzung von Begriffen, ausgehend von einem Hauptbegriff in der Mitte. Doch genauso viele unter Ihnen werden nicht optimal mit Mind Maps umgehen und daher ineffektiv arbeiten.

Wie lerne ich am besten?

In unserem Blog haben wir für Sie viele verschiedene Lernmethoden vorgestellt, die Sie im Studium oder im Beruf weiterbringen werden. Nicht jede Methode ist für jeden gleich gut geeignet - finden Sie jetzt heraus, ob Sie besser im Schlaf lernen, durch Spiraltraining, durch Mindmaps oder mit Notizen.

Vielleicht liegt es auch gar nicht an Ihrer Methode, sondern Sie lassen sich zu sehr durch Ihre Gefühle oder Angst vom Lernen abhalten? Auch dagegen können Sie etwas tun!

Wie lerne ich am besten? Finden Sie es jetzt mit Hilfe der Artikel (unten) heraus.

Einige Anbieter (inklusive uns) bieten auch Online-Lerntools an. Sie finden bei uns in der Kategorie Produkte zahlreiche professionelle Methoden, um sich weiterzuentwickeln.


Lernen ohne mehrmaliges Lesen

Sie kennen das vermutlich: Oftmals haben wir das Problem, dass wir uns mit Informationen auseinandersetzen, einen längeren Text oder gar mehrere Kapitel eines Fachbuchs lesen, und im Anschluss fast nichts mehr über den Inhalt wissen. Das liegt daran, dass unser Kurzzeitgedächtnis begrenzt ist und nur eine gewissen Menge an Informationen aufnehmen kann.

Daher wissen wir oft direkt nach dem Lesen nur noch 50% des Stoffs und nach wenigen Tagen meist fast gar nichts mehr. Doch was können wir nun tun, um uns die Inhalte zu merken, ohne den Text mehrmals lesen zu müssen?

Das 5-Minuten-Lesen

Eine Möglichkeit, sich neues Wissen schnell und effektiv einzuprägen, ist das Lesen in 5 Minuten - Takten. Stellen Sie sich am besten den Wecker und lesen Sie fünf Minuten lang den Text, den Sie sich merken sollen. Und Ihnen wird auffallen, das ist gar nicht so lange. Nach dieser Zeit machen Sie sich (am besten visuelle) Notizen dazu. Durch das gedankliche Wiederholen und Aufschreiben des Inhalts werden Sie merken, dass viel mehr davon hängen bleibt.

Tipps für Referate

Gerade wenn Sie das Gelesene vor einer Gruppe vortragen müssen, kann ihnen beispielsweise eine CL-Map wunderbar helfen:

Erstellen Sie ein Struktur, bzw. eine Art “Fahrplan”, was Sie wann sagen und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen. Wenn Sie diesen noch ansprechend in verschiedenen Farben gestalten werden Sie merken, dass Sie kaum mehr auf Ihre Struktur schauen müssen und das meiste frei vortragen können.

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Im folgenden Video erkläre ich Ihnen was es genau mit den CL-Maps auf sich hat und wie Sie diese am Besten anwenden können.

Clevere Kombinationen, um leichter zu lernen

Wenn Sie sich an CL-Maps halten und sich vier einfache Fragen stellen, gelingt Ihnen ein einfacher Einstieg ins Lernen.

Ging es Ihnen auch schon so, dass Sie vor einem Text saßen, Ihn mehrmals gelesen haben aber es einfach nicht schafften, die wichtigen Informationen herauszufinden?
Sie schafften es einfach nicht, sich sinnige Notizen zu machen?

Dann passen Sie jetzt auf, wenn wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Blockade mit vier Notfallfragen leicht und schnell lösen können.

Schonen Sie Ihr Arbeitsgedächtnis

Am besten machen Sie sich schon während dem Lesen Notizen in Ihrer CL-Map. Vergessen Sie dabei nicht, auch Aspekte und Details zum Thema aufzuschreiben. Die beiden Tätigkeiten des Lesens und Schreibens zu verknüpfen ist deshalb so wichtig, damit Sie Ihr Arbeitsgedächtnis nicht überfordern und es den größten Teil des Inhalts wieder vergisst. Informationen, die Sie vor circa 25 Minuten gelesen haben, werden nämlich von neuen Inhalten sofort verdrängt.

Sie stehen auf dem Schlauch?

Natürlich funktioniert die oben beschriebene Arbeitsweise nur dann, wenn Sie wissen, was Sie eigentlich notieren sollten. Doch manchmal kann es auch sein, dass Sie einfach auf dem Schlauch stehen und wichtige und unwichtige Informationen nicht auseinander halten können.

Wie Sie durch Selbssteuerung Frust beim Lernen vermeiden können, können Sie hier lesen.

Die Lösung: Vier Fragen an die CL-Map

Hier gibt es eigentlich eine ganz einfache Lösung: Stellen Sie dem Text die richtigen Fragen.

  1. Warum?
  2. Was?
  3. Wie?
  4. Was dann/wenn?

Diese Fragen notieren Sie sich am besten in Ihrer CL-Map. Dann lesen Sie den Text zum ersten Mal und behalten im Hinterkopf folgende Frage:

Warum beschäftige ich mich mit diesem Text/Thema?

Bestimmt finden Sie eine oder sogar mehrere Antworten, die Sie sich ebenfalls in Ihrer CL-Map notieren. Dann haben Sie eine gute Grundlage geschaffen.

Im Anschluss gehen Sie den Text immer wieder mit einer anderer der Fragen durch, für jede Frage einmal neu:

  • Was ist die Struktur des Themas? Was sagen die Experten dazu?
  • Wie geht das alles? Wie funktioniert das?
  • Was wenn ich das gelesen habe? Was kann ich anwenden?
  • usw.

Und Sie werden merken, dass Sie mit dieser Methode Schritt für Schritt den Inhalt erschließen können.

Es macht übrigens Sinn, wenn Sie sich die Fragen notieren, bevor Sie sich mit dem Thema befassen. Notieren Sie am besten alle Fragen, die Ihnen einfallen, um möglichst umfassend informiert zu sein.

In unserem ausführlichen Video werden wir Ihnen noch einmal alles erklären:

Und wenn Sie mehr über CL-Maps lernen möchten, dann schauen Sie doch einfach mal hier nach:
Premium Video Training

Wie Sie Texte lesen und die Inhalte im Kopf behalten

Bücher schneller lernen
Bildquelle | shutterhacks via flickr

Die meisten Leute glauben, dass man durch Lesen automatisch lernt und das Gelesene im Gedächtnis bleibt. Doch das funktioniert so leider nicht. 90% der gelesenen Informationen haben wir im Normalfall nach zwei Tagen schon wieder vergessen, außer wir haben Sie direkt angewendet oder etwas anderes mit ihnen gemacht. Was? Diese Frage werde ich Ihnen sofort beantworten.

Der Gedanke, dass man durch alleiniges Lesen etwas lernen kann, ist eigentlich relativ neu (wenn man die Geschichte der Menschheit bedenkt). Bis vor einigen hundert Jahren war Lernen noch ein Prozess, der auf vielen verschiedenen Ebenen stattfand: Zuschauen, Fühlen, Erleben, Machen, Verstehen.

Schauen zu diesem Thema unbedingt mein beliebtes Trainingsvideo an, damit Sie sofort schneller lesen und Inhalte leichter merken können.

Allerdings wurde mit dem Buchdruck und dem steigenden Bildungsniveau der Menschen das Lernen immer mehr auf das Lesen reduziert. Doch leider ist das Gelesene für unser Gehirn meist gar nicht interessant, so dass es meist die Inhalte schnell wieder vergisst. Das gilt sogar für Informationen, die Sie interessieren und für die, die Sie langweilig finden natürlich erst recht. Ist Ihnen schonmal aufgefallen, wie schnell Sie Gelesenes wieder vergessen? Doch die Frage ist folgende: Wenn der “alte” Weg der natürliche ist, für den unser Gehirn eigentlich vorgesehen ist, können wir diesen dann nicht im Alltag nutzen und wenn ja, wie? Natürlich will niemand zurück in die Steinzeit, aber aus dieser stammen ein paar sehr nützliche Aspekte, die wir für beschleunigtes Lernen nutzen können.

Sehen Sie sich mal die Grafik an. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass im Grunde nur vier Fragen existieren, an denen sich die Menschen orientieren, wenn Sie neues Wissen aufnehmen, bzw. lernen möchten.

Optimaler-Lernprozess
  1. Warum?

    Wir fragen uns: Warum ist das sinnvoll? Was habe ich davon, wenn ich das lernen? Diese Suche nach der Bedeutung ist schon immer in uns und wir lernen nur Dinge gerne, die wir verstehen und von denen wir wissen, dass sie eine Bedeutung für unser Leben haben.
  2. Was?

    Wir benötigen ein Grundverständnis, worum es bei dem Thema geht, um es zu lernen. Wir wollen verstehen, welche Struktur dahinter steht, in welches große Ganze wir das einzuordnen haben, was Experten dazu sagen und vieles mehr.
  3. Wie?

    Manche Menschen interessieren sich nicht ganz so sehr für die ersten beiden Fragen und möchten das Neue am liebsten sofort ausprobieren. Für sie erschließt sich der Sinn im Tun. Diese Lerntypen sind mehr kinesthätisch orientiert und müssen ihren Körper der die Hände einsetzen, um etwas vollkommen zu begreifen.
  4. Was wenn?

    Wie können wir dieses Wissen anwenden, was passiert, wenn ich mich so und so verhalt? Wie kann ich das Wissen nutzen, kann ich das Ganze weiterentwickeln? Gibt es noch mehr Möglichkeiten, meine Ziele besser zu erreichen?

Die amerikanische Wissenschaftlerin Dr. Bernice McCarthy war an den Forschungen zu diesen vier Lerntypen intensiv beteiligt und Ihre Idee war zuerst folgende: Man muss die wichtigste “Lernfrage” dieser Person herausfinden und ihr das Wissen dann genau auf diese Art und Weise vermitteln. Doch das brachte nicht die gewünschten Ergebnisse und er stellte sich heraus, dass alle Menschen am besten lernen, wenn sie durch alle vier Fragen geführt werden.

Das müssen Sie tun!

Und genau das ist der Trick: Achten Sie darauf, dass Sie auf alle vier Lerntypen-Fragen Antworten finden, wenn Sie sich mit einem neuen Thema beschäftigen. Und wenn Sie das schaffen, müssen Sie in Zukunft auch nicht mehr auswendig lernen. Dieser Weg stellt eine Bedeutung her, gibt Ihnen eine Struktur, zeigt Ihnen an praktischen Beispielen den Nutzen des neuen Wissens und verbindet es mit neuen, eigenen Zielen.

Natürlich ist es in der Praxis nicht ganz so leicht wie hier in der Theorie, allerdings haben wir von Centered Learning ein Lernsystem entwickelt, das sich hervorragend für diesen Prozess einsetzen lässt. Und wenn Sie nur diese vier Fragen immer im Hinterkopf behalten, wenn Sie neue Informationen aufnehmen und lernen müssen, dann haben Sie schon den ersten richtigen Schritt gemacht.

Am besten probieren Sie diesen Weg heute gleich aus und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir mitteilen, ob das Ganze funktioniert hat.

Mit Spiraltraining spielend leicht zum Erfolg

Lernen kann so einfach sein - wenn Sie es in einen Prozess verwandeln. Mit dem Spiraltraining lernen Sie nicht nur effektiver, sondern auch schneller und stressfreier! Oft stehen wir vor der Herausforderung, uns mit mehreren Themen gleichzeitig beschäftigen zu müssen, zum Beispiel im Studium oder in einer beruflichen Weiterbildung.

Wie kann man damit am besten umgehen? Lernt man alles parallel oder am besten nacheinander? Mit der Methode des Spiraltrainings zeigen wir Ihnen, wie Sie auch bei mehreren Themen schnell und einfach lernen können.

Der richtige Lerneinstieg

Der richtige Einstieg ist natürlich eine wichtige Grundlage, damit Sie mit dem Spiraltraining starten können. Vor allem bei vollkommen neuen Themen kann es sein, dass Sie sich 4 bis 5 Stunden oder auch mal einen ganzen Tag damit beschäftigen müssen.

Damit schaffen Sie sich ein Grundverständnis, eine Wissensbasis, auf die Sie im Anschluss aufbauen und lernen können. Denn an dieses Grundwissen können alle folgenden und neu dazukommenden Informationen andocken. Und dies wiederum erleichtert es Ihnen, neue Informationen einzuordnen und abzuspeichern.

Wie funktioniert das Spiraltraining?

Eine enorm wichtige Voraussetzung, um Wissen einfach lernen und langfristig im Gehirn behalten zu können ist, dass Sie die Wichtigkeit der Informationen signalisieren. Am besten schaffen Sie das, indem Sie neu gewonnenes Wissen direkt praktisch anwenden. Bei der Vorbereitung auf Prüfungen ist es allerdings meist notwendig, mehrere Themen zu lernen. Hier sollten Sie “auf Vorrat” lernen.

Das funktioniert folgendermaßen: Am besten sollten Sie Ihr Wissen Schritt für Schritt aufbauen und immer wieder intelligent wiederholen. Das ist auch das Prinzip des Spiraltrainings: Dadurch wiederholen Sie schon während des Lernens und nicht erst, wenn Sie sich schon den ganzen Stoff eingeprägt haben. Idealerweise beschäftigen Sie sich an einem Tag mit einem vorher festgelegten Teil Ihres Lernstoffs und machen sich entsprechende Notizen. Am Tag darauf wiederholen Sie die am vorigen Tag bearbeiteten Inhalte und packen dann zusätzliche Informationen drauf. So drehen Sie dir Spirale immer ein Stückchen weiter.

endlose Spirale
Bildquelle | gadl via flickr

Wie kann ich Spiraltraining mit mehreren Themen betreiben?

Wie können Sie nun das Spiraltraining auch bei mehreren Themen anwenden? Wie können Sie sich verschiedene Lerninhalte genauso einfach einprägen?
Im Grunde gelten dieselben Regeln: Beschäftigen Sie sich zu Beginn einmal intensiv mit den Themen, um eine Wissensgrundlage aufzubauen. Im Anschluss geht es tatsächlich darum, regelmäßig alle Themen anzusprechen.

Hier ein Beispiel:
Nehmen wir an, Sie haben vier Themen, mit denen Sie sich als Vorbereitung für eine wichtige Prüfung parallel beschäftigen müssen. Die Zeit, die Sie am Lerntag aufbringen möchten, teilen Sie nun dementsprechend durch vier, so dass jedes der Themen gleich lang und intensiv bearbeitet wird.

Wenn Ihr Lerntag also acht Stunden beinhaltet, dann beschäftigen Sie sich die ersten beiden Stunden mit Thema 1, die kommenden beiden mit Thema 2 usw. Währenddessen sollten Sie nicht vergessen, sich Notizen zu machen.

Am nächsten Tag nehmen Sie Ihre schriftlichen Aufzeichnnungen (am besten in Form von Mind- oder besser noch Centered-Learning-Maps) wieder vor und wiederholen diese. Im Anschluss knüpfen Sie an dieses Wissen an und gehen mit dem Stoff noch ein Stückchen weiter, bis Thema 2 an der Reihe ist.

Vorteile des Spiraltrainings

Ein großer Vorteil dieses Vorgangs liegt darin, dass Sie durch das Wiederholen des mittlerweile bekannten Lernstoffs und durch die leichte Steigerung mit neuen Informationen genau auf dem richtigen Level zwischen Unter- und Überforderung liegen. Dies fördert Ihre Motivation und sorgt dafür, dass Sie sich das neue Wissen nun schneller merken können.

Ein weiterer Pluspunkt des Spiraltrainings ist der, dass durch die abwechselnde Beschäftigung mit verschiedenen Themen Ihr Gehirn auf Trab bleibt, frischer und aufnahmefähiger ist.. Es ermüdet nicht so schnell, wie wenn man sich den ganzen Tag mit nur einem Thema befasst.

Unser Tipp für Sie:

Sie können die Wirkung des Spiraltrainings auch steigern, indem Sie dieses mit Medien und Beschäftigungsformen kombinieren:
Wechseln Sie vom Buch zum Internet, benutzen Sie Aufnahmen, Bilder. Rechercheiren Sie zum Thema oder suchen Sie vlt. sogar ein passendes Youtube-Video. Hier können Sie sich übrigens gleich unser Video zu diesem Thema ansehen:

Laden Sie sich hier das Transkript des Videos herunter

Und unter folgendem Link erfahren Sie, was Sie noch alles tun können, um sich schneller, einfacher, motivierter, langfristig und stressfreier neues Wissen einzuprägen:


Lernstoff filtern: Trennen Sie Unwichtiges von Wichtigem

Um effektiv lernen zu können, sollten Sie sich noch heute vom Lernen aus Ihrer Schulzeit trennen.

Wie war das denn meistens in der Schule? Wir haben uns Wissen bis Tag X ins Gehirn geprügelt, um die anstehende Prüfung möglichst gut zu schaffen und danach wieder alles vergessen. Das war zum einen mühsam und zum anderen hatte dieses Lernen mit Spaß relativ wenig zu tun. Warum? Ganz einfach: weil uns niemand gezeigt hat, wie wir richtig lernen.
Und heute als Erwachsene, helfen uns die “Strategien” aus der Schule überhaupt nicht, um die tägliche Informationsflut zu bearbeiten. Wie müssen lernen, zu lernen, und zwar richtig.

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Bildquelle | ClausM via flickr

Lernen Sie mit und nicht gegen Ihr Gehirn

Täglich wird unser Gehirn mit einer unfassbaren Menge an Informationen konfrontiert, sei es beruflich oder privat. Am besten kann man diese Informationsflut mithilfe eines Filters bewältigen: Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem. Sie müssen Inhalte, die für Sie von Bedeutung sind, klar und eindeutig als wichtig markieren.

Erfahren Sie hier warum es nicht viel bringt viel Stoff auf einmal zu lernen.

So trennen Sie Ihr Wissen

Ich habe vor allem zwei Tipps für Sie, wie Sie Wichtiges von Unwichtigem trennen können:

  1. Sorgen Sie für positive Emotionen: All das, was wir mit Gefühlen verbinden, bleibt uns länger im Gedächtnis und wird motivierter gelernt. Versuchen Sie also, den Lernstoff mit positiven Gefühlen zu verbinden.
  2. Wenden Sie das Gelernte an: Wenn Sie das Gelernte sofort praktisch anwenden, wird nicht nur ein weiterer Sinn angesprochen, sondern Sie signalisieren Ihrem Gehirn auch, dass der Inhalt wichtig ist und es sich diesen merken muss.

So lernen Sie als Erwachsener effektiv:

Ich bin ehrlich zu Ihnen: Natürlich kann ich Ihnen keine Wunderpille anbieten, durch die Sie auf einmal effektiv lernen können. Es gibt drei Faktoren, die Ihr Lernverhalten beeinflussen können, die aber auch mit ein wenig Eigeninitiative verbunden sind:

  1. Lernen Sie das Lernen neu
  2. Machen Sie die neuen Lernstrategien zur Gewohnheit
  3. Viel Erfahrung

Sie müssen Sich also von den alten Lernmethoden aus der Schulzeit abwenden und komplett neue Arten lernen, zu lernen. Wenn Sie allerdings dazu bereit sind, werden Sie schnell merken, dass Lernen lernen gar nicht so schwer ist und Sie sogar richtig Spaß dabei haben.
Außerdem kann ich Ihnen zeigen, wie Sie mit Spaß und Zuversicht effektiv schneller lernen können und das Gelernte auch längerfristig im Gehirn abspeichern können.

In unserem kostenlosen 3-Schritte-Video erklären wir Ihnen, wie Sie jetzt sofort durchstarten können. Lernen Sie, besser zu lernen!


Visuelle Notizen: Der Schlüssel zum schnelleren Lesen und Lernen

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Visuelle Notizen wie beispielsweise CL-Maps helfen Ihnen dabei, sich Wissen schneller einzuprägen. Machen Sie sich beim Lesen wichtiger Texte Notizen? Ja? Super! Denn damit ist der erste Schritt schon einmal gemacht. Wenn Sie sich nun dies Notizen in Form einer CL-Map (Centered-Learning-Map) machen, bleibt der Lernstoff sehr wahrscheinlich auch längerfristig in Ihrem Gehirn.

Bekannt aus der Schule?

Sie kennen das bestimmt: Wenn Ihre Schule nicht gerade die innovativste war, haben Sie bestimmt gelernt, Informationen aus Texten zu entnehmen, indem Sie sich die entsprechenden Textpassagen aufschreiben. Wenn Sie allerdings diesen Text wörtlich übernehmen, ist der Lernerfolg sehr gering.

Denn in diesem Fall übernehmen Sie die Informationen ungefiltert und machen sich nur wenige Gedanken dazu und somit ist es immernoch Fremdwissen.

Visuelle Notizen hingegen setzen anders an:

  • Die CL-Maps reduzieren den Inhalt auf wenige Schlüsselbegriffe.
  • Wissen adaptieren, nicht kopieren

Die CL-Maps werden wie herkömmliche Notizen, bereits während des Lesevorgangs angefertigt. Mit dem Unterschied, dass Sie keine Passagen aus dem Text übernehmen, sondern sich auf wenige Schlüsselbegriffe konzentrieren.

Dieser Vorgang ist der wesentliche Vorteil der Maps: Durch das Suchen nach passenden Schlüsselbegriffen, überlegen Sie, mit welche Begriffen Sie die entsprechende Textestelle am besten zusammenfassen und auf den Punkt bringen können. Und dieser Denkvorgang führt dazu, dass Sie sich das Wissen des Autors aneignen. Denn mit den Schlüsselbegriffen wird genau das, was Sie vom Text verstanden haben, wiedergegeben und nicht das Wissen des Autors.

Assoziationsketten

Zum Einen macht das Erstellen und Wiederholen von CL-Maps wesentlich mehr Spaß, als stures Auswendiglernen, zum anderen ist es effektiver. Sie behalten das, was Sie lernen möchten nämlich schon während dem Lesen und Anfertigen Ihrer Notizen.

Wenn Sie Ihre CL-Map später anschauen, reicht meist ein Blick auf die Schlüsselbegriffe, damit Ihnen das restliche Wissen zu dem Thema wieder einfällt. Der Begriff löst also eine (Assoziations-)Kettenreaktion aus.

Hier finden Sie unser aktuelles Youtube-Video zum Thema CL-Maps:

Bildquelle Notizblock | Marcel "MadJo" de Jong via flickr
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