Lernforschung: So lernen wir Menschen

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Die Forschung zum Thema Lernen ist mittlerweile ziemlich fortgeschritten, sodass wir Lernforschung intensiv in unser Trainingsprogramm aufnehmen können. Sie lernen, wie Menschen allgemein lernen, welchen grundlegenden Theorien dahinter stecken und können sich Ihre eigenen, für Sie optimal passenden Strategien daraus ableiten.

Unser Trainingsprogramm zur Lernforschung

Im Ersten Schritt unseres Trainings, wie Menschen lernen, erfahren Sie, welche Lern-Stile es gibt. Auch wenn wir in unserer Kategorie zu persönlichen Lernmethoden noch erwähnen, dass es Sinn macht, unterschiedliche Lernmethoden anzuwenden, weil dies zu positiven Überraschungen führen könne, geht die Lernforschung davon aus, dass jeder Mensch einen Fokusbereich hat, in welchem er sich am wohlsten fühlt und am schnellsten und sichersten lernt.

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Lesen Sie hier gleich einen Trick wie wir mit Mindmaps noch effektiver lernen können

Zur Lernforschung bestehen zahlreiche Modelle, die wir weitgehend alle erklären möchten. Dazu gehören das Gehirnmodell von Herrmann oder das Gesetz der multiplen Intelligenzen von Gardner. Dreyfus erläutert in seinem Modell, wie Menschen Fähigkeiten gewinnen.

  1. Berühmte Lernforscher und Modelle
  2. Unser Gehirn und Geist
  3. Wie Angst das Lernen beeinflusst

Berühmte Lernforscher und Modelle

Schon früh beschäftigten sich Forscher und Gelehrte mit der Theorie des Lernens. Wir zeigen Ihnen die bekanntesten Modelle:

Das Dreyfus-Modell

Im Dreyfus-Modell wird das Erlernen von Fähigkeiten und Wissen beschrieben. 1983 wurde es von den Brüdern Stuart und Hubert veröffentlicht und gilt als vielseitiges Modell in der Lernforschung.

Mehr dazu gibt es im Artikel Dreyfus-Modell.

Gesetz der multiplen Intelligenzen von Gardner

In den 1980er Jahren entwickelte Howard Gardner seine „Theorie der multiplen Intelligenzen“. Ausgangspunkt dafür war sein Eindruck, dass herkömmliche Intelligenztests nicht in der Lage waren, alle möglichen Formen von geistiger Begabung und Intelligenz zu erfassen und zu bewerten. Er wandte seine Erkenntnisse auf die Lernforschung an und gab Anregungen, wie Schüler und Studenten adäquat gefördert werden sollten.

Unter Intelligenz verstand Gardner ganz allgemein eine Anzahl von Fähigkeiten, die es ermöglichen, Probleme unter verschiedenen Randbedingungen und in unterschiedlichen kulturellen Umfeldern zu lösen. Diese Fähigkeiten sind entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg unter den gegebenen Umständen.

Gardner analysierte die Errungenschaften bekannter historischer Genies oder Persönlichkeiten wie Einstein, Gandhi und Picasso sowie die Talente von Menschen mit „Inselbegabung“. Außerdem setzte er sich intensiv mit Evolutionstheorie auseinander. Auf dieser Basis erarbeitete und unterschied Gardner neun verschiedene Formen der Intelligenz. Dazu zählte er:

  1. Logisch-Mathematische Intelligenz
  2. In diese Kategorie fällt das analytische Denken, der Umgang mit Mathematik und Naturwissenschaftlichen, außerdem Computerwissenschaften und Philosophie. Bekannte Persönlichkeiten, die diese Form der Intelligenz besaßen, waren beispielsweise Galilei, Euler, Gauß und Aristoteles.

  3. Sprachlich-linguistische Intelligenz
  4. Hierzu zählt ein ausgeprägtes Sprachgefühl, sowohl für das gesprochene wie für das geschrieben Wort. Außerdem die Fähigkeit, Sprachen leicht zu erlernen und Sprache zu gebrauchen. Diese Talente werden besonders Schriftstellern, Dichtern und Rednern zugeordnet. Beispiele waren für Gardner Shakespeare, Goethe oder Cicero.

  5. Musikalische Intelligenz
  6. Hier ordnete Gardner die Fähigkeit des Komponierens, Musizierens und des musikalischen Verständnisses ein. Berühmte Vertreter waren Bach, Mozart, Beethoven und viele andere.

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  7. Räumliche und bildliche Intelligenz
  8. An dieser Stelle brachte Gardner einige auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Intelligenzen auf einen Nenner. Zunächst das räumliche Vorstellungsvermögen, aber auch das Gefühl für Raum, wie es Piloten, Seefahrer und Architekten benötigen. Dann das Gefühl für Ästhetik und Strukturen, wie es der Bildhauer und Maler hat. Aber auch ein Gespür für sehr eng begrenzte Räume, wie man es bei Chirurgen findet, ordnete er hier ein. Beispiele sind Da Vinci, Rodin und Picasso.

  9. Körperlich-kinästhetische Intelligenz
  10. Bei dieser Form der Intelligenz handelt es sich um ein besonderes Gespür und Talent für den Körper und für Bewegung. Man findet sie bei Schauspielern, Tänzern, Sportlern und Handwerkern. Berühmte Menschen mit dieser Begabung waren Charly Chaplin und Nadia Comaneci.

  11. Soziale, emotionale und Interpersonale Intelligenz
  12. Im Prinzip handelt es sich dabei um Empathie und Einfühlungsvermögen, also die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, ihre Gefühle und Ansichten nachzuempfinden und adäquat darauf einzugehen. Gardner sprach diese Fähigkeit insbesondere religiösen Führern, Politikern, guten Eltern und Lehrern zu. Martin Luther, Gandhi und Mandela besaßen diese Art der Intelligenz.

  13. Intrapersonelle Intelligenz
  14. Damit bezeichnete er die Fähigkeit besonders selbstreflektierter Personen, die eigene Psyche, den eigenen Charakter und das eigene Verhalten gründlich zu verstehen und in Worte zu fassen. Auch die Analyse und Antizipation von Verhaltensweisen ordnete er hier ein. Besonders wichtig ist diese Form der Begabung für Schriftsteller, Philosophen oder Schauspieler. Beispiele dafür sind Tolstoi und Kant. Diesen 7 von ihm identifizierten Ausprägungen der Intelligenz fügte Gardner später zwei weitere hinzu, nämlich:

  15. Naturalistische Intelligenz
  16. Die Begabung, zu beobachten, zu abstrahieren, zu erkennen, und Phänomenen mit Neugierde zu begegnen. Naturwissenschaftler wie Darwin oder Newton besaßen dies in hohem Maß.

  17. Existenzielle und spirituelle Intelligenz
  18. Eine Form des Denkens, Meditierens und Analysierens, wie sie etwa der Dalai Lama, Sartre oder Lacant aufwiesen.

Gesetz der multiplen Intelligenzen

Viele der Erkenntnisse Gardners waren bereits im Vorhinein bekannt gewesen. Seine Theorie wurde angezweifelt und kritisiert, da man zeigen konnte, dass viele seiner verschiedenen Intelligenzformen in hohem Maß korreliert sind. Das ließe die Vermutung zu, dass es sich nicht um verschiedene Formen von Intelligenz, sondern um unterschiedliche Ausprägungen einer abstrakteren Form der Intelligenz handelt, oder gar einfach um Persönlichkeitsmerkmale.

Gehirnmodell von Herrmann

Das Gehirnmodell des amerikanischen Gehirn- und Verhaltensforscher Ned Herrmann spielt heute eine herausragende Rolle in der Lernforschung. Denn es bietet die Möglichkeit eine Vielzahl individueller Denk- und Verhaltensmuster anschaulich darzustellen und diese zu beurteilen.

Herrmann geht davon aus, dass Menschen beim Denken nicht alle Teile des Gehirns gleichermaßen verwenden, sondern das eines von vier Gehirnarealen stets bevorzugt verwendet wird. Je nachdem welches Areal das ist, resultieren daraus bestimmte Denk- und Verhaltensmuster. Andersherum lässt sich das Denken und das Verhalten einzelner Menschen diesen vier Kategorien zuordnen. Ein unschlagbarer Vorteil für das individuelle Lernen! Denn einerseits können so Schwerpunkte für das Lernen gesetzt werden, sei es, dass Defizite behoben, oder aber das Stärken gefördert werden, andererseits ist diese Einteilung auch für die Vermittlung von Lerninhalten wichtig: Ein emotional denkender Mensch ist nur schwer durch rationale Argumente zu überzeugen, ein rational denkender Mensch wird nicht einsehen, warum Emotionen für bestimmte Überlegungen überhaupt eine Rolle spielen.

Die vier Areale des Gehirns nach Herrmann und zugehörige Denk- und Verhaltensmuster

Die linke Hemisphäre: Menschen, die bevorzugt mit der linken Hemisphäre denken, sind ordentlich und analytisch. Sie beschäftigen sich eingehend mit Zahlen, Daten und Fakten. Ihr Denken richtet sich vornehmlich auf die Vergangenheit, womit sie hervorragend als Problemlöser eingesetzt werden können: Bestehende Probleme werden analysiert, in ihre Einzelteile zerlegt und so letztendlich aus der Welt geschafft.

Die rechte Hemisphäre: Menschen, die hauptsächlich mit der rechten Hemisphäre ihres Gehirns denken, sind in ihrem Denken eher chaotisch und intuitiv. Diese Menschen denken hauptsächlich in Bildern und haben oftmals viele Gedanken zur gleichen Zeit. Solche Menschen eignen sich am besten für organisatorische Aufgaben, auch wenn das zunächst widersprüchlich erscheint: Sie behalten alle Faktoren im Blick und sind in der Lage schnelle, intuitive Entscheidungen zu treffen.

Cerebral: Menschen, die cerebral denken, denken mit dem gesamten Gehirn. Ihr Denken ist synthetisch und experimentell. Das heißt sie beschäftigen sich häufig mit Gedankenexperimenten, in denen sie verschiedenste Faktoren gegeneinander abwägen. Solcherlei Denken richtet sich vornehmlich auf die Zukunft und somit sind Menschen mit dieser Art zu denken sehr gute Strategen, die ihre Planung an zukünftigen Entwicklungen ausrichten.

Lymbisch: Das lymbische System ist anthropologisch betrachtet der älteste Teil des menschlichen Gehirns und wird häufig als `Sitz der Emotionen´ bezeichnet. Menschen, die vornehmlich lymbisch denken, denken also emotional. Sie sind hervorragend geeignet für die zwischenmenschliche Kommunikation, denn sie können verschiedenste Standpunkte nachempfinden und gleichzeitig die eigene Meinung einbringen, ohne damit jemandem auf die Füße zu treten.

Lernkurven, Case-Studies und Lernkreislauf

In weiteren Sektionen besprechen wir mit Ihnen verschiedene spannende Lernforschungsinhalte, die bisher noch wenig bekannt sein dürften. Dabei erleben Sie das Konzept von Lernkurven und den Lernkreislauf als wichtige Basis für Ihren Lernerfolg und Ihr Lernsystem. In Case Studies zeigen wie, wie Lernmethoden optimal eingesetzt wurden oder in Verbindung mit Speed Reading zu verwenden sind.


Gehirn und Geist: Lernen Sie Ihr Gehirn kennen!

Wie können Sie mit der Unterstützung Ihres Gehirns lesen und lernen?

Versuchen Sie einmal, sich das Thema Lesen und Lernen aus der Perspektive Ihres Gehirns vorzustellen. Wie könnte das aussehen? Und warum sollten Sie das überhaupt tun?

Je besser Sie verstehen, wie Ihr Gehirn beim Lesen und Lernen eigentlich arbeitete - und da leistet dieses Organ ja eine ganze Menge - desto effektiver, produktiver und schneller können Sie es einsetzen. Das bedeutet: Je besser Sie Ihr Gehirn kennen, desto schneller können Sie lesen und desto mehr bleibt von den gelesenen Informationen langfristig in Ihrem Kopf hängen.

Das ist natürlich logisch, denn: Wenn ich mein Gehirn dazu zwinge, Dinge zu tun, für die es eigentlich nicht geschaffen ist, dann könnte man das damit vergleichen, mit einem Porsche eine Ladung Rüben vom Acker zu transportieren - es funktioniert nicht.

Lernen Sie nun Ihr Gehirn kennen:

Stellen Sie sich vor, Sie sind Ihr eigenes Gehirn und betrachten die Welt aus dieser Perspektive:
Ihnen stehen Milliarden Gehirnzellen zur Verfügung, unzählbar viele Kombinationsmöglichkeiten und somit eigentlich eine unendliche Kapazität, sich neue Eindrücke, Informationen und Wissen anzueignen und zu speichern.
Und natürlich machen Sie das auch gerne, denn das ist Ihre Aufgabe, dafür sind Sie geschaffen.
Vielleicht sind Sie ja das Perfekteste, was die Evolution auf diesem Planeten jemals geschaffen hat?

Eines noch: Sie verfügen über einen Mechanismus, alle Eindrücke sofort mit Emotionen zu verknüpfen. Das bedeutet, sobald Sie eine Information erreicht, verknüpfen Sie diese mit einem Gefühl, welches positiv oder negativ sein kann. Abstellen lässt sich dieser Mechanismus nicht.

Sie sind außerdem kontinuierlich darauf geeicht, bei allem was reinkommt zu überprüfen, ob das Ihrem Menschen schadet oder hilft. Das ist wi ein angeborener Sinnsucher, der sich auch nicht abstellen lässt. Wenn Sie diesen Sinnsuchen nicht aktivieren können, dann reagieren Sie automatisch mit negativen Emotionen, der sich für Ihren Menschen unangenehm anfühlt. Das hat zur Folge, dass dieser mit der Tätigkeit wieder aufhört, die dieses Gefühl hervorgerufen hat - und das ist in diesem Fall auch sehr nützlich.

Sie haben einen gewissen Vorrat an Willensenergie, der das alles überschreiben kann, aber nach kurzer Zeit ist dieser erschöpft, wenn es darauf ankommt.

Soweit die Ausgangslage, jetzt kommen wir zu einer konkreten Situation:

Ihr Mensch setzt sich nun hin und beginnt, zu lesen. Durch das Lesen strömen nun unfassbar viele Worte auf Sie ein und Sie versuchen verzweifelt herauszufinden, wie diese Informationen Ihrem Menschen helfen könnten. Da Sie aber nichts finden können, schalten Sie um auf Gefühle, in der Hoffnung, dass sich Ihr Mensch nun negativ fühlt und den Vorgang beendet.

Widerstand. Langeweile. Müdigkeit. Sie wollen nicht mehr.

Nun bekommen Sie allerdings von Ihrem Menschen den Befehl weiterzumachen und Sie haben nun keine Wahl mehr, als an die Vorratskiste mit der Willenskraft zu gehen. Aber Ihr Arbeitsspeicher läuft mittlerweile über und Sie müssen erneut Platz schaffen. Daher löschen Sie die Infomationen, die heute zuerst reingekommen sind. Denn irgendwas wirklich auf die Festplatte zu schreiben, geht in dem Moment nicht. Denn Ihr Mensch liest schon seit einer halben Stunde und will nicht aufhören. Und jetzt ist sowieso nur noch das zwischengespeichert, was er in den letzten fünf Minuten gelesen hat.

Nun reicht es Ihnen, denn Sie können in den ganzen Worten nichts finden, was Ihrem Sinnsucher entspricht. Also entscheiden Sie sich dazu, die Konzentration ein wenig zu demolieren.

Ha das funktioniert! Ihr Mensch hat den vierten Satz bereits zwei mal gelesen. Jetzt könnten Sie ihm noch ein paar schöne Erinnerungen an den letzten Urlaub dazwischenschießen, das hilft meistens auch. Und schlussendlich schieben Sie noch die volle Blase ins Rampenlicht und aktiveren das Hungergefühl - das muss doch helfen!
Und tatsächlich: Ihr Mensch steht auf, geht auf die Toilette und anschließend Richtung Küche.

Na also, es geht doch. Voller Erfolg.

Zurück zu Ihnen:

Kommen Ihnen solche Situationen bekannt vor?
Wahrscheinlich - denn das ist natürlich nicht nur bei Ihnen so, sondern bei der gesamten Menschheit
Was können Sie also tun? Sie müssen Ihr Gehirn zu Ihrem Verbündeten machen und dafür sorgen, dass der eingebaute Sinnsucher etwas findet. Am besten geht das dadurch, dass Sie sich vor dem Lesevorgang die Fragen stellen:

  1. Warum lese ich das hier überhaupt?
  2. Was habe ich davon?
  3. Wie kann ich diese Informationen sinnbringend einsetzen?

Und erst dann, wenn Sie auf diese Fragen eine Antwort finden, die Ihnen sinnvoll erscheint, beginnen Sie mit dem Lesevorgang.

…schreiben Sie uns einen Kommentar – hatten Sie jemals das Gefühl, Sie können sich schwer konzentrieren und wenig bleibt hängen beim Lesen? 
Ich antworte Ihnen so schnell ich kann…

Lesen Sie hier wie Sie ein funktionierendes Lernsystem verwenden können.

Beeinflusst Angst das Lernen?

Gehirnforscher haben herausgefunden, dass Angst schnelles Lernen beeinflusst. Doch woher kommt diese Angst? Und warum macht Lernen keinen Spaß? Ganz einfach: das liegt an der immensen Informationsmenge, der wir Menschen tagtäglich ausgesetzt sind. Im 17. Jahrhundert mussten die Menschen ihr ganzes Leben über so viel Informationen aufnehmen, wie wir mittlerweile jeden Tag. Laut Experten werden vermutlich in den kommenden drei Jahren mehr Daten produziert werden, als in den letzten 300.000 Jahren. Das hat für uns die Folge, dass wir eine gewisse Sicherheit und Orientierung brauchen, um wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden. Doch dies geht natürlich nicht ohne weiteres: Wir müssen lernen, schneller zu lernen. Das klingt nun erst einmal unbequem, stressig und voller Druck. Doch es gibt Möglichkeiten, Lernen auch in der heutigen Zeit angenehm zu gestalten.

Gründe für die Angst der Menschen vor dem Lernen

Grundsätzlich könnte man sagen, dass wir unser Gehirn nicht so benutzen, wie eigentlich vorgesehen.

Das “Konzept Fehler” ist hierbei ein wichtiger Faktor: Menschen nutzen ihr Gehirn viel weniger, als es eigentlich möglich wäre. Warum? Ganz einfach: Je mehr man sich zumutet und zutraut, desto leichter unterlaufen Fehler. Und gerade heutzutage darf man sich die immer weniger erlauben, der Pefektionsdrang und der Anspruch sind hoch wie nie. Und das verursacht Stress: Je mehr Stress wir haben, desto schlechter können wir uns Zeit nehmen, zu lernen. Allerdings ist es sehr wichtig, sich Fehler zu verzeihen, um glücklich und erfüllt leben zu können.

An Kindern können wir am besten sehen, dass das “Konzept Fehler” ein völlig falscher Ansatz ist: Die Kinder kennen dieses Konzept noch nicht und dadurch lernen sie viel schneller als wir Erwachsene. Ich kannte einen fünfjährigen Jungen, dessen Eltern zu Hause viel deutsche Schlager hörten. Es stellte sich heraus, dass er die Texte von circa 300 deutschen Schlagern auswendig konnte - und zwar nicht durch “aktives Lernen”, sondern nur dadurch, dass er diese Lieder nebenbei gehört hatte. Er hatte kein Ziel vor Augen und verspürte keinerlei Druck oder Angst, zu scheitern. Und genau diese Offenheit ist der Schlüssel zum Erfolg!

Beeinflussung durch Angst

Wie funktioniert das?

Entspannung als Schlüssel zum besseren Lernen

Unsere Neuro-CD hilft Ihnen dabei!

Ziel ist es, zu lernen, ohne ständig an das Ziel zu denken. Das klingt nun natürlich kompliziert, aber es ist machbar. Wenn Sie es schaffen, sich vom Druck zu lösen und nachsichtig mit sich selber sind, verschiedene Methoden auch mehrmals ausprobieren ohne zu verzweifeln, dann haben sie nahezu eine optimale innere Lernhaltung. Untersuchungen zeigen, dass Kinder circa 1000 Mal auf die Nase fallen, bis sie schließlich sicher laufen können. Aber sie versuchen es hartnäckig immer wieder, ohne aufzugeben. Und diese Haltung, oder zumindest ein Teil davon, kann sie in kürzester Zeit weit voran bringen. Seien sie “fehlertolerant”. Spielen Sie sich das nicht vor, sondern lassen Sie wirklich los, nur dann kann auch ein gutes Ergebnis erzielt werden. Und die ist eine der wichtigsten Grundlagen von Centered Learning: Wir zeigen Ihnen neue Möglichkeiten, eine neue Welt des Lernens, die Ihr Gedächtnis verbessern und Ihr Lesetempo steigern an.


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Lernen. Klicken Sie sich gerne durch unsere Artikel (unten), um die wichtigsten Themenbereiche zu erkennen.

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