Kennt man den berühmten Knoten im Taschentuch, ist es auch zur nächsten Merkhilfe nicht weit, nämlich zum Taschen-Trick. Es handelt sich hierbei um eine jener Gedächtnismethoden, bei denen konkrete Gegenstände verwendet werden, um sich an bestimmte Stichwörter zu erinnern.

Der Trick

Das Spezielle an diesem Trick ist, dass hierfür Objekte gebraucht werden, die klein genug sind, um in eine Hosen- oder Jackentasche zu passen. Man sollte sie problemlos bei sich tragen können und einen schnellen Zugriff darauf haben. Dies wiederum macht den Taschen-Trick zu einer beliebten Gedächtnisstütze, wenn es gilt, ohne Stichwortzettel eine Ansprache, ein Referat oder Ähnliches vorzutragen. Insbesondere für haptisch-taktile Lerntypen eignet sich diese Methode hervorragend und kann nach Belieben auch in anderen Einsatzgebieten, wie z. B. bei mündlichen Prüfungen oder Diskussionen, angewandt werden.

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So funktioniert der Taschen-Trick

Zunächst legt man sich einige kleine Gegenstände zurecht, z. B. Walnuss, Büroklammer, Münze, Würfel, Kieselstein, etc. Umso mehr Gegenstände einem zur Auswahl stehen, desto besser, denn dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, die zu merkenden Stichwörter jeweils mit einem passenden Objekt verknüpfen zu können. Soll man z. B. ein Referat über einen Schriftsteller halten, der mangels literarischen Erfolgs zwei Jahrzehnte als Sekretär in einem Büro arbeiten musste, bieten sich natürlich sofort zwei Büroklammern als Merkhilfe an. Hat man ein Set von Gegenständen beisammen, ordnet man also möglichst sinnvoll jedem Objekt einen Begriff zu und prägt sich die Kombinationen gut ein. Die Kleingegenstände steckt man später z. B. in eine Jacketttasche und hat somit während einer Rede immer seine Erinnerungsstütze zur Hand, ohne dass die Zuhörer etwas davon bemerken.

Beispiel für ein komplettes Referat

Es gilt, über die in der Werkstoffkunde allgemein unterschiedenen Werkstoffgruppen zu sprechen. Der Hauptteil besteht aus fünf Punkten: Metalle, Nichtmetalle, organische Werkstoffe, anorganische nichtmetallische Werkstoffe und Halbleiter. Hat man bei der Probe z. B. immer wieder den vierten Punkt vergessen, kann Folgendes als Taschen-Trick angewandt werden: Für die Punkte 1,2,3 und 5 wählt man eher flache, längliche Gegenstände (z. B. Radiergummi, MP3-Player, Feuerzeug, Kaugummipäckchen), nur für den kritischen Punkt nimmt man einen kugelförmigen. In diesem Fall wäre es ideal, dem Abschnitt „Anorganische nichtmetallische Werkstoffe“ eine Murmel zuzuordnen, denn damit hätte man sich nicht nur die Überschrift gut eingeprägt, sondern sogleich auch Bespiele für diese Werkstoffgruppe parat, nämlich Keramik und Glas.

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