MindMaps erstellen und richtig nutzen

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Bei der sogenannten Mind Map oder auch Gedächtniskarte handelt es sich um eine zweidimensionale Form der Visualisierung, deren Zwecke beispielsweise in einer erleichterten und effektiven Problemdarstellung, Problemlösung, Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung liegen. Eine MindMap kann dazu beitragen, komplexe oder vielschichtige Sachverhalte bzw. Problemstellungen so zu strukturieren, dass verschiedene Informationsebenen und thematische Zusammenhänge auf einen Blick zu erkennen sind.

Das Erstellen einer MindMap

Zur Erstellung einer hilfreichen Mind Map empfiehlt sich ein stufenweises Vorgehen: In einem ersten Schritt ist die zu bearbeitende Thematik bzw. Problemstellung in zentraler Position auf einem leeren Dokument zu vermerken - je nach Einsatzbereich der MindMap kann es sich bei einem entsprechenden Dokument etwa wahlweise um ein Blatt Schreibmaschinenpapier, die Seite eines Flipcharts oder auch um ein digitales Dokument handeln. Die Anwendung spezieller Software kann darüber hinaus zu der Nutzenoptimierung einer Mind Map beitragen. Zentrale Unterpunkte bzw. Informationen sind nun jeweils auf einzelnen von der grundlegenden Thematik ausgehenden Linien/Strahlen zu vermerken. Dem Wurzelwerk eines Baumes ähnelnd können sich gezeichnete Hauptstrahlen nun in einer gewünschten bzw. benötigten Anzahl an Unterebenen weiter verzweigen, wodurch jeder einzelne Aspekt mithilfe vielfältiger untergeordneter Aspekte eine fortschreitende Differenzierung erfahren kann.

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Sinnvolle Gestaltungselemente


Übersichtlichkeit und Prägnanz von MindMaps können durch den Einsatz verschiedener Gestaltungselemente optimiert werden. Der Einsatz welcher dieser Elemente im Einzelfall zu bevorzugen ist, hängt von den persönlichen Präferenzen des Erstellers oder Rezipienten einer entsprechenden Mind Map ab. Zwecks Effektivität einer Gedächtniskarte empfiehlt sich beispielsweise die Nutzung einzelner prägnanter Worte oder knapper Sätze. Da bildliche Informationen häufig leichter erinnert werden als schriftliche, kann sich außerdem die Verwendung von Symbolen und Farben als sinnvoll darstellen.

Mindmaps am Computer oder lieber handgeschriebene Notizen?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie Sie meinen, denn ein wichtiger Faktor bei dieser Entscheidung, ist das Ziel.

1. Lernen

Wenn Sie Inhalte tatsächlich im klassischen Sinn lernen möchten, also sich einprägen, dann wird ihnen eine handschriftliche Mindmap diesen Prozess erheblich erleichtern. Es gibt mehr Aspekte, über die Sie sich beim Gestalten Gedanken machen müssen, das physische Schreiben begünstigt den Prozess des Lernens und natürlich ist eine handgeschriebene Mindmap weitaus persönlicher.

2. Dokumente

Wenn Sie natürlich die Inhalte Kommunizieren und weitergeben möchten, sei das bei einer Präsentation, in einem Meeting, als Brief oder als einfaches Dokument, dann sollten Sie dafür den Computer verwenden. Das ist nicht nur übersichtlicher, sonder sieht natürlich auch professioneller aus.

MindMap mit Software erstellen

Ein besonderer Vorteil von MindMap Software ist die einfache Bedienung und relativ schnell durchführbare Strukturierung. Durch die Möglichkeit etwas einfach zu ändern, wird sowohl die Zusammenarbeit von Gruppen gefördert als auch die Kreativität gesteigert. Unterschiedliche Formatierungsmöglichkeiten machen es auch möglich, Gedanken besser gewichten zu können.

Die MindMap Programme ergänzen die klassischen MindMaps oft mit speziellen Ästen, welche auf Dateien oder Internetquellen verweisen - die MindMap führt also auch externe thematisch verwandte Datenquellen zusammen. Zusätzlich stehen auch Werkzeuge zur Verfügung um Projekte und Checklisten abzubilden.
Mind Map Software ist allerdings nicht nur für den Einzelnutzer, sondern gerade für mehrere vernetzte Teilnehmer sinnvoll. Beispiele hierfür sind dezentrale Brainstormings in Onlinemeetings und das Wissensmanagement eines Unternehmens.

Für was eignet sich das Erstellen einer MindMap?

Grundsätzlich können MindMaps für verschiedenste Ding eingesetzt werden. Ihr Anwendungsgebiet reicht von Präsentationen, Referaten und Vorträgen bis zu Plakaten und Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von der Schule, zur Wirtschaft und bis zur Wissenschaft.
Nachfolgend ein paar Beispiele:

  1. Brainstroming:
    MindMaps sind für eine Ideensammlung oder auch Brainstorming deshalb so gut geeignet, weil durch die Assoziation von Schlüsselwörtern immer neue entstehen und sich die großräumig darstellen lässt.
  2. Strukturierung von Sachtexten:
    Um unübersichtliche Sachtexte oder Fachbücher zu strukturieren eignen sie sich deshalb so gut, weil alle Oberbegriffe des Themas übersichtlich gebündelt und zusammengefasst werden können- jedoch durch die weiten Verzweigungen auch ausführlich genug sind.
  3. Entwerfen von Vorträgen:
    Themenbereiche lassen sich durch MindMaps gut mit ihren Querverbindungen erfassen und eignen sich deshalb ideal zur Planung von Reden und Vorträgen. Ohne den roten Faden zu verlieren kann bei Vorträgen auf Schlüsselbereiche eingegangen, wenn diese um den Themenbereich herum angeordnet sind.
  4. Protokolle:
    Telefongespräche, Besprechungen, Vorträge und Befragungen können mit Hilfe eines Assoziogramms erfasst, dokumentiert und zusammengefasst werden. Ein zeitlicher Ablauf kann dabei im Uhrzeigersinn dargestellt werden, was der späterern Erinnerung helfen wird.
  5. Organisation und Planung:
    Gerade um wichtige Bereiche übersichtlich zusammen zu fassen und Aufgabenzettel fortwährend ohne durchstreichen zu ergänzen eignen sich MindMaps hervorragend.
  6. Prüfungsvorbereitung und Lernen:
    Mind Mapping ist für die Vorbereitung von Prüfungen so gut geeignet, weil der Lernstoff erarbeitet wird und in einer kreativen und griffigen Darstellung verarbeitet wird. Durch spätere Wiederholung wird der gelernte Stoff noch mehr gefestigt. Noch effektiver werden Sie, in dem Sie dieSpeed Reading Methode bei der Prüfungsvorbereitung mit Mind Maps anwenden.

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