Ein geregelter Tagesablauf hilft, um Kreativität zu lernen

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Früher dachte ich, dass ein Kreativität ein Produkt vom richtigen, inspirierenden Zeitpunkt und der richtigen Muse ist. Doch schnell musste ich bemerken, dass der richtige Zeitpunkt und die Muse zum Schreiben und Arbeiten nur selten aufeinander trafen. Die Folge: Meine tägliche Arbeit wie E-Mails schreiben, Standardmarketing oder Verkaufen erledigte ich schnell, doch große, faszinierende Ideen blieben aus.

Der geregelte Tagesablauf

Eines Tages bekam ich das Buch "Manage Your Day-to-Day" in die Hand und war begeistert. Ein recht kleines Werk erklärt an Hand der Erfahrungen von Erfolgsautoren, Filmemachern und Politikern der Zeitgeschichte, was das Geheimnis hinter deren großen Erfolgen war und ich kopierte dieses Geheimnis. Wörtlich in einem Tag wurde ich zur Kreativitätsmaschine und damit wesentlich erfolgreicher.

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Das Geheimnis war der geregelte Tagesablauf. Was hier so einfach klingt ist in der Realität auch nicht schwer. Die Kernaussage dreht sich um zwei Probleme, denen wir alle entgegentreten: Zum Einen der übermäßige Einfluss externer Quellen wie Medien, Kollegen, Familie usw. die uns von unserer Arbeit abhalten. Zum Anderen wird festgestellt, dass der richtige Zeitpunkt zum kreativen Arbeiten nur selten eintritt.

Problem 1: Ablenkung durch Medien, Familie, Freunde und Kollegen

Um weniger von meinen wichtigen, eigenen Projekten abgelenkt zu werden erstellte ich Regeln, die dabei helfen, fokussierter zu arbeiten, wenn ich einmal losgelegt habe. Im firmenweiten Kallender setze ich mir täglich Termine, sodass jeder Kollege sieht, dass ich in dieser Zeit blockiert und nicht ansprechbar bin. In dieser Zeit stelle ich auch mein Handy auf Flugzeugmodus und schalte soziale Medien wie Facebook und Xing komplett aus. Auch mein E-Mail-Posteingang bleibt in meiner Arbeitsphase geschlossen. Keine Nachricht - egal von wem - kann so wichtig sein, dass sie nicht ein paar Stunden warten könnte.

Mittlerweile gehe ich noch weiter: Meine Kommunikationsmedien bleiben bis zur Beendigung meiner wichtigsten To-Dos des Tages komplett geschlossen, denn Nachrichten die ich erhalte sind meist nicht meine Aufgaben, sondern die von anderen, die an mich delegiert werden. Bei der Frage, welche Aufgaben die wichtigeren sind, stehen immer meine eigenen im Vordergrund.

Problem 2: Der richtige Zeitpunkt zur kreativen Arbeit

Kreative Arbeit umfasst für mich nicht nur das Schreiben eines Buches oder Design, sondern auch alle anderen wichtigen Aufgaben, die mit meinem Job zusammen hängen. Für Studenten ist es lernen, für Schüler sind es die Hausaufgaben usw.

Fakt ist: Der beste Zeitpunkt kommt nie. Darum lege ich mir eine tägliche Routine fest, die besagt, dass ich JEDEN Tag zur gleichen Zeit an diesen, wichtigen Aufgaben sitze. Um gleichzeitig nicht gestört zu werden, stehe ich 4 Uhr morgens auf und setze mich an den Schreibtisch. Um diese Zeit ruft keiner an, keine spontanen Überraschungen brechen über mich herein, niemand klingelt an der Tür. Erst vier Stunden später erwacht das Leben in der Stadt und meine wichtigsten Aufgaben sind erledigt.

Durch die tägliche Wiederholung dieses Rhythmus gewöhnt sich Körper und Geist an diese Situation - nach zwei Wochen fällt das frühe aufstehen nicht mehr schwer und es wird zur Gewohnheit. Natürlich liege ich auch schon um 21 Uhr im Bett und lese noch eine Stunde, um pünktlich einzuschlafen.

Manchmal erlebe ich Tage, an welchen die vier Morgenstunden sehr unproduktiv sind. Doch ich setze jeden Tag auf's neue meinen Kopf auf "Kreativitätsmodus", indem ich den Arbeitsplatz identisch herrichte und mir dadurch das Zeichen gebe: Es geht los. Wenn in dieser Serie ein Tag einmal nicht so Produktiv ist, macht mir das nichts aus. Ich beginne immer wieder neu und fange einfach an, auch wenn mir gerade kein Geistesblitz kommt. Mit dem Beginn der Arbeit beginnt auch das Gehirn zu arbeiten.

Diese vier Stunden am Tag nehme ich mir auch am Wochenende vor. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich am Wochenende die darauf folgenden Arbeitsstunden häufig mit Freizeit ersetze.

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Die Folge: 12 Uhr Mittags Feierabend

Die Ruhestunden am Morgen sind wie der Himmel auf Erden. In der absoluten Stille erledige ich mehr Aufgaben, als früher über zwei bis drei Tage hinweg. In drei bis vier weiteren Stunden beantworte ich Mails, erledige ich Telefonate und schreibe nötige Briefe, Angebote usw.

Wenn ich möchte, kann ich nun gegen Mittag Feierabend machen und kann Zeit bei Tageslicht mit Sport oder anderen schönen Dingen des Lebens verbringen. Nicht selten erledige ich trotzdem bis 17 oder 18 Uhr weitere kleine Aufgaben, um erfolgreicher zu sein, doch der Druck ist bereits um acht Uhr morgens verflogen.

Gastbeitrag vom Seriengründer Gero Gode

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