Ziele im Leben & Ziele richtig formulieren

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Ziele sind das A und O in Ihrem Leben, um einen weiteren Schritt zum glücklichen Leben zu gehen. Nur wenn das nächste Ziel klar ist, ist auch eine Entwicklung dahin möglich.

Sollten Sie auch Ihre Ziele in Teams schneller erreichen wollen empfehle ich zusätzlich den Artikel über Master Mind.

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Positive Wirkung von Zielen

Ziele haben die Energie, Ihr Leben zu verändern. Sobald Sie sich ein Ziel fest vorgenommen haben, sind Sie in der Lage außergewöhnliche Schritte zu gehen oder manchmal auch die einfachen Dinge zu erledigen, die man vorher aufgeschoben hat.

Wenn Sie sich ein Ziel fest verankern, dann dreht sich schnell die ganze Welt um dieses. Wenn Sie sich vornehmen eine neue Uhr zu besitzen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Sie viel mehr Uhren bei anderen Menschen und in Schaufenstern sehen, als bisher.

Ihr Fokus ändert sich drastisch und Sie haben mehr Energie das Ziel zu erreichen.

Um diese Energie zu verstärken sollten Sie Ihre Ziele aufschreiben. Somit schaffen Sie aus einem reinen, geistigen Bild eine fassbare Aufgabe und eine ständige Erinnerung.

Das Aufschreiben verankert nicht nur die Ziele noch tiefer im Unterbewusstsein, sondern sind gleichzeitig eine Manifestierung dessen auf Papier – ein feierlicher Akt des definitiven Beschlusses.

Die richtige Formulierung

Ziele können so formuliert werden, dass Sie viel mehr Dinge erreichen und können jedoch auch sehr destruktiv formuliert werden. Darum empfehlen wir Ihnen sehr die folgenden Tipps für sich ernst zu nehmen:

  1. Mittelgroße Ziele: Formulieren Sie Ziele nicht so groß, dass sie nie zu erreichen sind und auch nicht so klein, dass sie lächerlich wirken. Schaffen Sie sich Herausforderungen, die Sie mit viel Arbeit und Einsatz in maximal einem Jahr erreichen können. Für langfristigere Ziele verfassen Sie eine Visionen-Liste an Hand derer Sie ihre zukünftigen Ziele orientieren.
  2. Unabhängig von der Umwelt: Kein Ziel sollte stark von nicht beeinflussbaren Dingen abhängig sein, weil Sie den Ausgang dann nicht bestimmen können. Nutzen Sie den Punkt allerdings nicht als Ausrede. Häufig ist es möglich das Umfeld und Meinungen anderer zu verändern. Nehmen Sie das gerne mit als Ziel auf.
  3. Ziele positiv formulieren: Das Unterbewusstsein und damit der innere Antrieb des Menschen kennt keine Verneinung. Formulieren Sie daher stets positiver.
  4. In der Gegenwart formulieren: Ebenso wie negatives ist das Gehirn auch nicht in der Lage Ziele nach Zeit zu speichern. Das Unterbewusstsein kann daher Ziele wie „ich fahre einen schwarzen Porsche“ besser „verstehen“.
  5. Wann ist ihr Ziel erreicht? Diese Frage müssen Sie beim Aufschreiben formulieren. Ohne Messbarkeit kein Erfolg – darum überlegen Sie sich, wann das Ziel erreicht ist.
  6. Schritt für Schritt: Zu einem Ziel gehören auch Unterziele. Formulieren Sie gleich die Teilziele auf Ihrem Weg dazu – in der richtigen Reihenfolge. Somit können Sie sofort bei Schritt 1 beginnen und Ihrem Ziel einen Schritt näher kommen.

Zielgröße: Mittelgroße Ziele

Als Punkt 1 der Tipps für richtige Zielformulierung nannte ich Ihnen „Mittelgroße Ziele“ setzen. Da dieser Punkt besonders wichtig ist, möchte ich gerne noch einmal im Detail darauf eingehen:

Was ist zu groß oder zu klein?

Sie und ich haben garantiert eine unterschiedliche Vorstellung, was ein zu großes oder ein zu kleines Ziel ist. In jedem Bereich des Lebens wird sich dies unterscheiden.

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Darum empfehle ich Ihnen, sich die Grenzen für große Ziele bewusst zu machen, indem Sie einmal überlegen. Was schaffen Sie ohne, dass Sie größere Überwindungen vornehmen müssen? Im anderen Extrem fragen Sie sich, welche Dinge Sie als Ausrede immer wieder verwendet haben, warum Sie etwas nicht schaffen.

Teilziele formulieren

In Büchern erfolgreicher Unternehmer und Motivationstrainer werden Sie immer wieder „Think Big“ lesen. Eine Aussage die stark mit der Formulierung mittelgroßer Ziele kollidiert.

Doch das ist nicht ganz so. Teilen Sie Ihre großen Ziele einfach in mehrere Teilziele auf, um den Schock vor dem Unmöglichen zu entkommen. Meistens sind die Teilziele tatsächlich viel vorstellbarer, als die großen Ziele selbst.

Prioritäten setzen

Sortieren Sie alle Ihre Ziele nach Prioritäten. Zuerst sind natürlich die Ziele, die ein anderes Ziel bedingen immer weiter oben anzuordnen, als die Abhängigen.

Zusätzlich gibt es auch zeitliche Präferenzen durch externe Einflüsse oder durch Ihr persönliches belieben. Eine Priorisierung hilft Ihnen dabei, sich bei der Reihenfolge der Umsetzung wohler zu fühlen.

Details zu Ihren Zielen

Je detailvoller ihre Zielbeschreibung ist, desto besser wird es sich in Ihr Unterbewusstsein und in die tägliche Erinnerung einbrennen. Nur so ist ihr Ziel allgegenwertig und Ihr Verlangen nach der Erreichung nicht zu stoppen.

Ziele bestellen

Tatsächlich ist es so, dass Sie Ihre Ziele wie eine Wunschliste oder eine Einkaufsliste formulieren sollten. Ziele die so verarbeitet werden sind strukturierter aufrufbar.

Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben: „Ich habe in einem Jahr 10.000 Euro durch Online Poker verdient“. Das ist keine Möglichkeit, sondern bereits als Fakt formuliert. Nennen Sie in Ihrem Fall vielleicht sogar ein Datum, um festzustellen, wann das Jahr begonnen hat.

Wahrscheinlich würde der Verfasser dieses Satzes nun beginnen jede Menge Pokerliteratur zu lesen und Videos dazu im Internet anzuschauen.

Motivation stärken

Wenn Sie sich selbst mehr bewusst machen, warum Sie ein Ziel erreichen möchten, dann ist der Grund auch mehr Antrieb für Sie. Ein schickes Auto ist nett, doch warum wollen Sie es? Mehr Spaß auf meinen Geschäftsreisen? Mehr Ansehen bei meinen Nachbarn oder meines Lebenspartners?

Egal welche Motivationen Sie finden, formulieren Sie dieses zu Ihrem Ziel. „Ich möchte 7 Kilo bis zum Ende des Jahres abnehmen, um keine Kniegelenkschmerzen mehr zu haben.“

Fragen Sie sich also, welche Vorteile habe ich durch die Erreichung meines Ziels, welche Folgen hätte es für mich und welche anderen Details machen es so attraktiv für mich?

Tipp: Ich empfehle Ihnen ergänzend auch den Beitrag zur Mitarbeitermotivation vom Gründer Gero Gode.

Die Kehrseite von Zielen: Nachteile beseitigen

Ein wichtiger Punkt bei vollem Fokus auf Ziele ist, dass man von Anfang an bedenkt, dass beim Erreichen von Zielen auch eine Kehrseite auftreten kann. Diese beinhaltet vor allem negative Aspekte, die man vorher eventuell nicht bedacht hatte.

Denn eine Veränderung, wie eine Beförderung, bringt auch Aspekte mit sich, über die man sonst auch eher mal hinweg schaut: Mehr Arbeitszeit, mehr Verantwortung, ein anderes Umfeld, ein neuer Arbeitsplatz usw.

Diese Dinge können genau das sein, was Sie sich gewünscht haben, doch was wenn nicht?

Darum schreiben Sie sich bei der Formulierung Ihres Ziels auch Aspekte auf, die sich negativ auswirken können (nicht müssen). Überlegen Sie, ob und wie Sie mit diesen Auswirkungen umgehen würden.

Nur wenn Sie sich vorher über diese Ausprägungen von Zielen bewusst sind, können Sie die Arbeit daran und Ihre persönliche Entwicklung genießen.

Legen Sie sofort los

Eigentlich wissen wir ja, dass man immer sofort loslegen sollte, um Momentum aufzubauen. Dennoch verlaufen wir uns meistens in die Richtung zu sagen: Morgen früh, wenn ich frisch und munter bin, fange ich an.

Hier sehe ich die große Gefahr. Wenn Sie eine Entscheidung treffen und nicht sofort Erfolge spüren, fällt es Ihnen schwer an dieser Entscheidung festzuhalten. Das Unterbewusstsein ist besser programmiert, wenn Sie sofort loslegen.

Womit beginnen?

Jetzt haben Sie ein Ziel und sollen sofort loslegen? An welcher Stelle sollen wir denn anfangen?

Es gibt immer ein paar einfache Schritte, die man sofort erledigen kann:

  • Liste erstellen: Welche Schritte gibt es bis zum Ziel?
  • Was ist der erste Schritt zum Ziel? Überlegen Sie sich den Schritt und fangen Sie einfach damit an
  • Wann sind welche Schritte zu erledigen?
  • Wen sollte ich als erstes anrufen?
  • Kann ich mir noch zusätzliche Informationen besorgen? Was brauche ich?

Das Gehirn braucht Taten

Über den inneren Schweinehund haben wir in Artikeln wie „Selbstcoaching“ immer wieder geschrieben und tatsächlich ist eine der besten Methoden, um ihn zu überwinden, eine erste Tat.

Sich etwas vorzunehmen ist eine Sache, doch einem Ziel tatsächlich näher zu kommen, eine andere. Das Bewusstsein schon einen kleinen Schritt weiter ans Ziel zu kommen, ist mächtiger, als man denkt.

Also schaffen Sie sich ihre Eigene Motivationsspur mit ihren eigenen Taten!

Spannende Artikel zum Thema Ziele und Erfolg:

Bilder: "Goals" von John O'Nolan via Flickr (bearbeitet): https://www.flickr.com/photos/johnonolan/4701714888

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