Ordnung halten:
3 einfache Regeln für jeden

ordnung

Es passiert immer wieder. Auf meinem Arbeitstisch stapeln sich To-Dos, Materialien, eine Tasse, eingehende Briefe usw. – bis ich nichts mehr finde.

Wir zeigen Ihnen heute 3 Regeln für Ihren Alltag, wie Sie mehr Ordnung schaffen und dadurch mehr Fokus auf Ihr Leben haben.

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Wozu Ordnung schaffen?

„Das ist mein kreatives Chaos“ ist eine Aussage von vielen Menschen, die dazu neigen eine unordentliche Arbeits- oder Freizeitumgebung aufzubauen. Sie sehen einen überfüllten Platz als Zeichen und Ausdruck ihrer Persönlichkeit an.

In Wirklichkeit ist es jedoch so, dass auch in diesen Fällen ein Bild eines leeren Arbeitsplatzes eine scheinbar unerreichbare Sehnsucht weckt.

Vielleicht überzeugen Sie die folgenden Punkte, mehr Ordnung zu schaffen?

  • Finden Sie alles schneller
  • Ablenkung vermeiden
  • Freiraum und große Arbeitsfläche
  • Überblick und mehr Klarheit
  • Mehr Selbstbewusstsein durch Ordnung
  • Raum schöne Dinge hervorzuheben

Der letzte Punkt bewegt mich besonders. Ich habe gerne auf meinem Schreibtisch einen motivierenden Spruch bereit stehen oder ein Bild meiner Liebsten. Mit verschiedenen Ablenkungen wirken diese Erinnerungen und Motivatoren nur halb so stark. Schade drum!

„Ablenkung vermeiden“ ist auch einer der wichtigsten Punkte in meinem Artikel „Konzentration verbessern“.

Bin ich ein Messie?

Gefährlich wird die Unordnung, wenn sie von „Messies“ verursacht wird. Messies sammeln aus einer Zwangshandlung heraus Dinge, die sie wahrscheinlich nie wieder benötigen. Dadurch entsteht eine Anhäufung, die nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen ist.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Unordnung in diese extreme Richtung geht, empfehlen wir eine Therapie oder eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Unsere folgenden Tipps können in diesem Fall nicht helfen.

Die Regeln für Sauberkeit und viel mehr Ordnung

Wenn Sie die folgenden Drei Tipps aufgenommen und verinnerlicht haben, werden Sie schnell feststellen, dass Sie deutlich weniger Unordnung produzieren und sich Ihr Arbeitsplatz bald lichtet.

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Regel 1: Minimieren sie gnadenlos

So schnell werden Sie einen ersten Erfolg feiern. YEY!!! Schauen Sie einmal über Ihren Tisch und wählen Sie eine Sache aus, die Sie ganz sicher nicht mehr benötigen. Nehmen Sie diese und werfen Sie es sofort in Ihren Mülleimer.

Die große Unordnung entsteht vor allem durch die Anhäufung von völlig nutzlosen Dingen. Die Chance, dass eine alte Quittung, leere Briefumschläge etc. einmal „abgearbeitet“ werden ist gering. Darum sollten dieser Krempel sofort entsorgt werden.

Im ersten Schritt fällt es häufig schwer sich von Dingen zu trennen, doch wenn Sie einmal merken, dass Sie die Dinge gar nicht brauchen, dann fühlen Sie sicherlich eine klare Erleichterung!

Keinen Ballast aufzubauen (auch mental) lehren uns übrigens die STOA besser als jeder andere!

Besitz lenkt uns ab

Fast alles, was wir besitzen, dient nicht zur Unterstützung unserer Ziele, sondern zur Unterhaltung oder zur Ablenkung. Darum sollten wir darauf verzichten uns zu viele Gegenstände vor Augen zu halten. Sie lenken uns ab und binden unsere Aufmerksamkeit.

Eine Kamera auf meinem Tisch lässt mich daran denken nach draußen zu gehen und Fotos zu machen, statt mich auf meine aktuelle Aufgabe zu fokussieren. Ich schweife beim Anblick verschiedener Gegenstände immer wieder gedanklich ab.

Die Tendenz alle Gegenstände zu beseitigen nennt man Minimalismus.

Was machen mit wertvollem Besitz?

Sie haben sich für einen minimalistischen Lebensstil entschieden? Wie werden Sie ungenutzte Dinge wieder los? Meine Faustregel ist: Dinge, die ich 3 Monate nicht benutzt oder vermisst habe, können weg.

Doch ich schmeiße doch nicht meinen Tennisschläger in den Müll, nur weil ich nach meiner Verletzung kein Tennis mehr Spiele. Auch meine alten Schallplatten und CDs sind noch zu gut zum Wegwerfen.

Ihnen stehen drei Optionen zur Verfügung: Wegwerfen, verkaufen und verschenken. Sie können sich konsequent von Ihrem Chaos befreien. Denken Sie an Kleiderspenden, Stiftungen, Hilfseinrichtungen und auch an Online-Auktionshäuser.

Welche Dinge kann ich beseitigen

Wo soll ich mit dem Entrümpeln beginnen? Nachdem Sie offensichtliche Dinge wie Müll entsorgt haben, schauen Sie bitte über folgende Ansätze:

  • Erinnerungsstücke: Den meisten Menschen fällt es besonders schwer Erinnerungsstücke wegzuwerfen und wenn man es tut wird man sich an einem Moment im Leben sicherlich darüber ärgern. Darunter fallen alte Postkarten, Liebesbriefe, Stofftiere usw. Es ist extrem schwer sich von solchen Gegenständen zu trennen, doch sie liefern unserem Leben keinen Mehrwert mehr. Behalten Sie sich einige, wenige Stücke in einer kleinen Box, die Sie verstauen und immer wieder hervorkramen können.
  • Vielleicht nützliche Stücke: „Daraus könnte ich noch was machen“ oder „das kommt vielleicht wieder in Mode“ sind klassische Sätze von Menschen, die Gegenstände horten, weil sie eventuell noch einmal gebraucht werden könnten. In 99% der Fälle liegen Sie mit dieser Einstellung falsch. Beseitigen Sie Dinge, die Sie länger nicht mehr benutzt haben und befreien Sie Ihre Gedanken davon.
  • Sammlerstücke: Menschen lieben Sammeln. Ursprünglich stammt diese Eigenschaft von reichen Menschen, die sich über Besitz profilieren möchten. (gratis E-Book „Sammeln aus Leidenschaft“)

Regel 2: Aufräumen planen

Genauso wie wir beruflich mit Teams Ziele erreichen wollen, ist es auch sinnvoll seine ganz persönlichen Angelegenheiten wie Ordnung gut zu planen.

Empfehlenswert für die eigene Psychologie ist die Arbeit mit Triggern. Nehmen Sie sich vor bei einem bestimmten Szenario einen bestimmten Schritt zu erledigen. Wenn-Dann-Regeln sind dabei besonders wichtig. Belohnen Sie sich danach mental mit einem „Tschakka“ oder „Yieeeha“.

Zum Beispiel: Jedes Mal, wenn ich mir einen Kaffee koche, wähle ich mindestens ein Objekt von meinem Schreibtisch, den ich eliminiere (wegschmeiße, bearbeite, abhefte…). Diese einfache Regel sorgt für ein automatisches Momentum und durch die Gewohnheit irgendwann auch zum normalen Handeln auch ohne Kaffee.

Für größere Aufgaben setzen Sie sich klare Ziele auf Ihren To-Do-Listen: Am 4.6. um 14 Uhr fahre ich meinen alten Kühlschrank zum Wertstoffhof.

Je definitiver Sie Ihre Termine setzen, desto chancenreicher ist die Umsetzung.

Regel 3: Beginnen Sie mit einem kleinen Detail

Es ist wahrscheinlich nicht möglich ihren Arbeitsplatz und den kompletten Haushalt innerhalb von wenigen Minuten völlig in Ordnung zu bringen. Wer dieses Gefühl auch hat, kann sich ohne Sorgen an Regel 3 halten.

Beginnen Sie mit einem kleinen Detail und schaffen Sie eine Zone der Ordnung. Suchen Sie sich eine Stelle, an der Ihnen Ordnung besonders wichtig ist und beginnen Sie mit dieser. Die Motivation weiterzumachen steigt mit dem Erfolgserlebnis der ersten freien Fläche.

Genießen Sie gerne auch einmal diesen Moment.

Einfach mal anfangen

Aufschieberitis ist kein seltener Fall beim Aufräumen. Sollte Sie auch einmal die Prokrastination ereilen, nehmen Sie sich nur 5 Minuten aufräumen vor. So viel Zeit haben Sie immer.

Meist werden Sie danach feststellen, dass Sie in Schwung kommen und Ihre Motivation deutlich steigt, um weiterzumachen. Wer beginnt gewinnt.

Ein paar abschließende Ansätze, um Unordnung erst gar nicht aufkommen zu lassen

Setzen Sie sich verschiedene Patrouillen-Routinen. Verwenden Sie die Wenn-Dann-Methode in jedem Zimmer und an jedem Platz.

Wenn ich die Toiletten-Spülung betätige schaue ich, ob Müll oder Schmutz im Bad zu sehen ist und beseitige ihn schnell. Wenn ich aufgegessen habe schaue ich in der Küche nach ungewaschenem Geschirr und nach den Müllbeuteln. Wenn ich meinen Monitor einschalte, bearbeite ich meine eingehenden Briefe, um meinen Tisch sofort leer zu bekommen.

Stellen Sie alles nach der Nutzung sofort zurück, wo es herkommt. So haben Sie zwar heute einen Gang mehr, doch irgendwann steht er sowieso an. Also halten Sie gleich Ihre Gedanken frei.

Tipp: haushaltsfee.org bietet Ihnen hervorragende Check-Listen für die Pflege Ihres Haushalt.

Lesen Sie auch, wie Sie Ihr E-Mail-Management verbessern oder einen geregelten Tagesablauf erzielen.

Autor: Gero Gode

Bilder im Text:
"Housework" (bearbeitet) von Pascal via flickr: https://www.flickr.com/photos/pasukaru76/7036563037

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