"Nein-sagen"
Die besten Tipps & Tricks

„Entschuldigung, könnten Sie mal bitte ganz kurz…“ – So oder ähnlich beginnen die Fragen, die Sie zum Ja bewegen sollen.

Doch können Sie auch mal „nein“ sagen,

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  • wenn Sie Ihr Partner um
    einen flinken Einkauf bittet,
  • der Kollege unbedingt einen
    Moment Hilfe benötigt,
  • ihre Kinder um ein paar Euro mehr
    Taschengeld bitten, als normal oder
  • wenn Sie zu einem Kauf bewegt werden, den Sie
    sich eigentlich nicht vorgenommen hatten?

Wieso verschenken Sie Zeit?

Schon die alten Stoa wiesen darauf hin, dass Zeit das wertvollste Gut eines Menschen ist. Sie fragen in Ihren Schriften in etwa: „Wieso verschenkst Du unbedacht Zeit an die Aufgabe eines anderen, obwohl Du selbst genug zu tun hast?“.

Denn der Mensch teilt seinen Tag nach der Theorie in Arbeit und Freizeit. Die Freizeit dient zur Erholung von der Arbeit. Um im Leben erfolgreich und glücklich zu sein, müssen beide Bereiche prima funktionieren. Wer sich Zeit durch zusätzliche Aufgaben und Probleme nehmen lässt, der gerät automatisch in ein Ungleichgewicht:

  • Ich schaffe meine eigene Arbeit nicht
  • Ich erhole mich nicht in meiner Freizeit
  • Meine Gedanken sind nicht mehr Fokussiert

Damit diese Probleme bei Ihnen nicht auftreten, haben wir ein paar wichtige Tipps für Sie zusammengestellt:

Wie 5 Minuten Bedenkzeit Sie retten

Wenn wir uns vorgenommen haben, nicht mehr so oft „nein“ zu sagen, heißt das noch lange nicht, dass wir das auch einhalten. Meist braucht unser Denkmuskel etwas Training und wir müssen ruhig und besonnen an unsere Regel erinnern.

Darum ist es nicht verkehrt einfach nach 5 Minuten Bedenkzeit zu bitten.

„Entschuldigung, ich bin gerade im Gedanken! Ich komme in 5 Minuten zu Dir und wir sprechen darüber.“

„Ich muss mal in Ruhe meine Termine durchschauen. Es könnte gleich was anstehen. Ich rufe Dich zurück.“

Mein Favorit, weil er ohne Notlüge auskommt: „Ich melde mich in 5 Minuten und gebe Dir Bescheid.“

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Zusätzlich kannst Du, um den Aufwand für die Unterstützung herauszubekommen auch nachfragen, worum es denn genau geht.

In Deiner Bedenkzeit solltest Du dann genau abwägen: Wie oft habe ich der Person schon geholfen? Hilft mir die Person auch ab und zu? Untergrabe ich meine Autorität, indem ich ständig helfe? Bringt mich die Unterstützung beruflich oder privat weiter?

Warum können Sie nicht „nein“ sagen?

Ich verstehe, dass es schwer fallen kann, „nein“ zu sagen, weil es emotional sehr kompliziert ist, jemanden anderen einen Wunsch auszuschlagen. Lassen Sie mich Sie einmal durch typische emotionale Hürden begleiten, um festzustellen, ob diese gerechtfertigt sind oder ob wir sie uns vielleicht einfach nur einreden.

Abgelehnt werden

Wir möchten gerne vermeiden von Anderen Ablehnung zu erfahren. Wir denken uns, dass eine Enttäuschung des Anderen dazu führen könnte, dass wir in Zukunft nicht mehr akzeptiert oder berücksichtigt währen. Also entscheiden wir uns für das exakte Gegenteil und sorgen für eine Beglückung des Gegenübers, um Zuneigung zu erzielen.

Das ist ein Irrglaube. Ablehnung entsteht nicht durch das „nein“ per se, sondern durch den Ton der Absage. Eine höfliche, logische Entschuldigung wird jeder verstehen. Damit wird keiner zum gehassten Kollegen oder Partner.

Angst

Wir wissen nicht, was nach unserem „nein“ passieren wird. Wir haben Angst vor einer ungewissen Zukunft. Da eine Ablehnung eines fremden Wunsches mehrere Ausgänge haben könnte entscheiden wir uns häufig einfach dazu „ja“ zu sagen. Denn diese Antwort wird nur Zufriedenheit im Umkreis auslösen.

Doch was bringt uns persönlich die Zufriedenheit des Umfeldes, wenn wir selbst überarbeitet, gestresst und genervt sind? In 99% der Fälle wird sich Ihre Umwelt nicht verändern, wenn Sie ordentlich erklären, was Sie denken. Machen Sie ein paar Mal die Erfahrung freundlich „nein“ zu sagen und Sie werden sehen, dass es überhaupt kein Problem ist.

Herzlos und egoistisch wirken

Eine der größten Ängste von uns Menschen ist sicherlich das Ansehen von anderen gegenüber uns selbst. Wir haben Angst davor schlecht dazustehen und schon gar nicht als herzlos oder egoistisch zählen.

Lassen Sie sich auf keinen Fall auf den Gedanken ein, egoistisch zu sein. Sie müssen selbst glücklich sein, um auch andere Menschen glücklich zu machen. Daher steht dieser Schritt für jeden an erster Stelle.

Sollten andere Sie auf Ihre auf Ihren Egoismus hinweisen, ist dies ein leider häufig wirksamer Manipulationsversuch. Es ist unmenschlich jemanden Egoismus vorzuwerfen. Sie sollten sich darauf auf keinen Fall einlassen. Versuchen Sie ruhig zu erklären, wieso Sie das nicht so sehen.

Drücken Sie aus, dass Sie grundsätzlich gerne helfen und es nur in diesem nicht möglich ist.

Wir wollen gebraucht werden

Kann es sein, dass Sie ab und zu einfach nur ja sagen, um das Gefühl zu erhalten, gebraucht zu werden? Wenn wir andere unterstützen und dafür ein Dankeschön erhalten macht uns das in gewissermaßen glücklich und zufrieden.

Das ist natürlich ein sinnloser Gedanke. Sie werden sowieso gebraucht. Jede ihrer Taten hilft dabei etwas Wichtiges entstehen zu lassen. Sie Jeder Mensch hat seine Aufgaben und wird genau dafür gebraucht. Machen Sie sich also keine Sorgen mehr.

Manipulation vermeiden

Sie können davon ausgehen, dass es die meisten Menschen vor allem im beruflichen Umfeld faustdick hinter den Ohren haben. Doch auch unseren Kindern und Partnern ist die eine oder andere subtile Manipulation zuzutrauen.

So wird plötzlich Druck aufgebaut oder gar erpresst. Mit Schmeicheleien und mit der Mitleidstour werden wir gefesselt. Doch auch Druck und Überrumplung sind ein häufiger Grund für leichte Manipulation.

Sie müssen sich dessen unbedingt bewusst sein und sollten das Risiko nicht eingehen, sich austricksen zu lassen. Analysieren Sie die Ihr Umfeld ganz genau und prüfen Sie, wie ein Mensch zu ihnen steht. Ein Manipulator wird Ihnen sicherlich nicht helfen erfolgreicher zu werden – ganz sicher.

Wozu führt ein „ja“?

Was ist die Folge für Sie, wenn Sie häufig „ja“ sagen? Zu was führt das? Verlieren Sie Zeit? Schaffen Sie alles, was Sie sich vorgenommen haben? Ihre Kosten sind deutlich höher als Sie denken, wenn Sie etwas zu häufig ja sagen.

Sie verlieren Zeit, um Ihre Aufgaben zu bewältigen, Sie verlieren wertvolle Energie, indem Sie sich mit mehreren Aufgaben belasten. Außerdem ist denkbar, dass Sie sich schlecht fühlen, weil Sie sich nach dem Aushelfen über Ihre Entscheidung ärgern oder Ihnen sogar auffällt, dass Sie ausgenutzt wurden.

Doch wenn Sie die Situation vor der Entscheidung betrachten, so fällt Ihnen schnell auf, dass Sie momentan mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit unausgeglichen arbeiten und leben. Helfen Sie in mehr Punkten, als Ihnen geholfen wird? Ein Ungleichgewicht macht unglücklich.

Ihre Zeit und Ihre Aufgaben sind mindestens genauso wichtig wie die Ihres Umfelds.

So können Sie höflich „nein“ sagen

Sie können auf verschiedene weisen „nein“ sagen, ohne einen negative Auswirkung auf sich zu spüren. Hier sind alle Methoden:

Begründen

Erklären Sie Menschen in Ihrem Umfeld, warum Sie gerade leider keine Zeit haben und dass Sie grundsätzlich helfen würden. Langfristig können Sie sogar die Menschen in Ihrem Umfeld erziehen und auch ihnen deutlich machen, dass es sinnvoll ist, sich selbst seinen Aufgaben zu stellen. Dieser Schritt dauert sicherlich lange und bedarf den richtigen Moment, wird Sie jedoch langfristig wesentlich glücklicher machen.

Verständnis

Zeigen Sie Verständnis für den Stress den anderen und drücken Sie auch klar aus, dass Sie diese Situation durchaus nachvollziehen können. Doch Ihnen geht es genauso und auch Sie könnten Unterstützung brauchen. So wird der Gesprächspartner trotz Ihres „Neins“ zum verbündeten.

Humor

Eine Möglichkeit, die wohl überlegt werden muss, ist die Humor-Antwort. Sie können sich in einigen Fällen über eine Bitte lustig machen oder einen Witz darüber machen. Passen Sie bitte auf, da ein solcher Witz schnell andere Menschen beleidigen kann.

Dank

Besser kann es darum sein, sich beim Anderen zu bedanken, dass er Ihnen eine solche Aufgabe zutraut. Leider haben Sie gerade keine Zeit. So wird der Fragende sicher verstehen, dass Sie ein gutes Gefühl mit seiner Bitte haben, aber einfach momentan damit überfordert wären.

Lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck senden. Wenn Sie immer wieder gefragt werden, obwohl Sie bereits nein gesagt haben, dann weisen Sie den anderen gerne darauf hin:

„Ich habe bereits gesagt, dass ich leider keine Zeit habe. Auch weiteres Fragen hilft dabei überhaupt nicht.“

Denken Sie über Ihre berufliche und private Situation einmal nach. Wie oft erledigen Sie Dinge für andere und wie viel für sich? Nutzen Sie ab sofort alle Tipps, um sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren. Sie haben es verdient!

Bilder: "No" von Henry Burrows via flickr: https://www.flickr.com/photos/foilman/6977796150

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