Erfolgreiche Kommunikation im Team

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Kommunikation im Team ist neben Führung das Schlagwort im Management-Umfeld, das am häufigsten benutzt wird. Wo Menschen miteinander zu tun haben, spielen Interaktion und Austausch eine zentrale Rolle - im privaten Bereich genau so wie im beruflichen Alltag.

In der Kommunikation gilt stets: Äußerungen beinhalten stets einen Sachaspekt und einen Beziehungsaspekt. Jedes Teammitglied gibt neben der reinen Information immer etwas „von sich“ mit, und zwar in Richtung des Adressaten, mit dem er oder sie in Beziehung steht. So wie das Team miteinander kommuniziert, zeigt sich einem Beobachter, wie es um die Beziehungen der Mitarbeiter steht. Hören Sie als Vorgesetzte(r) genau hin und Sie entdecken womöglich Spannungen und Krisen frühzeitig, um – wiederum über den Austausch – gegensteuern zu können.

Normales Verhalten bei der Teamkommunikation

team kommunikation phasen

Typischerweise verläuft die Kommunikation im Team wie diese Stimmungskurve. Zuerst ist die Stimmung gut und optimistisch, bis erste Streitereien enstehen. Erst wenn diese gelöst sind, kann es mit einem guten Gefühl produktiv weiter gehen. Wir zeigen nun Methoden, die ein Team erfolgreicher machen.

Noch vor der Lösung: Grundregeln für Fehlkommunikation

Einige Regeln gelten bei allen Kommunikationsproblemen. Diese sollten Sie lesen, bevor wir uns an die Lösung perfekter Team-Kommunikation bewegen:

  1. Bei Problemen proaktiv werden und aktiv Lösungen suchen.
  2. Auch wenn Zeit keine Wunden heilt, bedenken Sie ab und zu die Möglichkeit, durch Distanz Gemüter zu beruhigen.
  3. Konflikte im Team sind meistens Folgen der Grundeinstellung der Teammitglieder. Nur wenn Sie diese gemeinsam trainieren werden Sie ein perfektes Team.
  4. Wenn Sie in einem Konflikt sind, holen Sie sich externe Mediatoren - Sie selbst werden ihn nur schwer lösen können.
  5. Hören Sie immer beide Seiten und geben Sie nach. Eine Meinungsstreitigkeit auf Teufel komm raus zu gewinnen kann langfristig tiefe Wunden schneiden.

Was macht ein erfolgreiches Team aus?

Ein Team ist erfolgreich, wenn es auch und gerade schwierige Situationen meistert. Dazu braucht es die Fähigkeit zur Kooperation, die Ausrichtung auf das gemeinsame, größere Ziel, die Fähigkeit, mit Konflikten konstruktiv umzugehen, sich gegenseitig Feedback zu geben und soziale Kompetenzen im Umgang miteinander. Zu diesen auch als Soft Skills bezeichneten Fähigkeiten zählt die Kommunikationsfähigkeit. Sie beherrscht, wer mit den Teamkollegen und den Vorgesetzten gleichermaßen einen zielorientierten, gewinnbringenden und bewussten Austausch pflegt. Gut zu kommunizieren setzt den Willen voraus, nicht nur sich selbst klar und verständlich mitzuteilen, sondern auch den anderen offen zuzuhören und deren Gesagtes anzunehmen.

Im Klartext: wenn die Abstimmung zwischen Teammitgliedern nicht gelingt, so ist dies nicht allein auf einen der Gesprächspartner zurückzuführen, sondern auf das Verhalten aller Teilnehmer. Aufbauend auf diesem Wissen kann jede/r im Team das eigene Kommunikationsverhalten überprüfen und helfen, durch entsprechendes verändertes Verhalten eine vorliegende Störung wieder zu beheben.

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Das ideale Team und sein Kommunikationsstil

Die Grundsätze der offenen Kommunikation geben die wichtigsten Merkmale vor, die den Kommunikationsstil eines Teams prägen sollte:

  • wertschätzende, respektvolle Haltung gegenüber Teamkollegen
  • Prinzip des aktiven Zuhörens mit Nachfragen und
  • Fehler ansprechen und klären, ohne Schuld zuzuweisen
  • sachliche Kritik statt persönlicher Angriffe
  • Ich-Botschaften formulieren
Kommunikation im Team

Verbale und nonverbale Kommunikationselemente

Neben den rein gesprochenen Worten senden wir mit jeder Äußerung auch nonverbale Signale aus. Unsere Mimik und Gestik sowie die gesamte Körperhaltung unterstreichen im Idealfall das Gesagte. Stimmen diese Kommunikationselemente etwa bei dem/r Vorgesetzten nicht überein, entsteht bei den Teammitgliedern Ungläubigkeit und Skepsis. Die oft zitierte Authentizität leidet und das Klima im Team verschlechtert sich. Auch wenn Teammitglieder untereinander in ihrer äußeren Haltung zu wenig Interesse und Offenheit für die Argumente von Kollegen zeigen, ist das Klima gefährdet.

Wichtig zu berücksichtigen ist, ob dem Team Menschen aus verschiedenen Kulturräumen angehören. Denn dann drückt möglicherweise die gleiche Geste eine unterschiedliche Haltung aus.

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Präsentationsstil: so können Sie sich besser mitteilen

In praktisch jedem Unternehmen gehören Vorträge, Präsentationen, Referate und ähnliche Veranstaltungen zum Alltag. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass die Kommunikation bei diesen Anlässen so erfolgreich und effektiv wie möglich verläuft. Auf den Präsentationsstil sollte großer Wert gelegt werden - dann hören die Teilnehmer gern zu, werden selbst aktiv und sind in der Lage das Aufgenommene gut zu behalten und in Zukunft umzusetzen.

Die Grundlagen der optimalen Kommunikation für Präsentationen liegen in der Fragestellung an sich selbst: Wie muss ein Vortrag aufgebaut werden, damit ich ihm gern zuhöre, mich beteiligt und mitgenommen fühle und das Gesagte auch später noch weiß?

Sprache und Wortwahl

Die Antworten sind eigentlich einfach: eine lebendige, anschauliche Sprache, eine nicht zu trockene oder wissenschaftliche Wortwahl, die aktive Beteiligung und Einbeziehung der Teilnehmer sowie Praxisbeispiele. Wenn dies durch den passenden Einsatz von Medien unterstützt wird, verläuft jede Präsentation erfolgreich.

Eine lebendige, anschauliche Sprache lässt sich gut erreichen, wenn bei der Vorbereitung der geplante Text vorab laut gelesen wird - ob nun mit einem Test-Zuhörer oder ohne. Das laute Lesen enttarnt eine abgehobene oder zu eintönige Sprache sehr schnell. Dies betrifft ebenso die Wortwahl, die, wie gesagt, nicht zu trocken sein sollte. Auch hier schafft lautes Lesen Klarheit.

Die Zuhörer mitreißen

Die aktive Beteiligung und Einbeziehung der Teilnehmer kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Gute Beispiele sind unvollständige Grafiken, die durch Wortbeiträge ergänzt werden, sowie Brainstormings zu den entsprechenden Themen. Diese lassen sich sehr anschaulich als Mindmaps für alle sichtbar machen - wobei hier die oben genannten Medien ins Spiel kommen.

Anhand dieser Beispiele wird deutlich, wie leicht ein guter Stil bei Präsentationen erreichbar ist - andere Methoden bauen auf diesen ersten Schrittweisen auf.

Krisen

Da wo Kommuniziert wird, kann es Krisen geben - auch im besten Team. Sie erkennen diesen Zeitpunkt früh an verschiedenen Krisen-Indikatoren:

  • schlechte Stimmung
  • lange Weile bei Mitgliedern
  • dominierende Personen
  • aufkommende Hierarchien
  • weniger Solidarität
  • mehr Ellenbogen

Spätestens beim Auftreten einer dieser Faktoren ist Obacht geboten. Stellen Sie sich in diesem Moment gemeinsam mit anderen Teammitgliedern folgende Fragen:

  • Reden wir hier wirklich von Schwierigkeiten oder kommt es uns nur so vor?
  • Wenn es ein Problem gibt, welchen Anteil habe ich statt andere?
  • Wenn es andere sind, wie kann ich es ihnen erklären?

Wie gelingt die Teamkommunikation in Konfliktsituationen?

Bei einem Konflikt im Team nimmt die Gesprächsbereitschaft ab. Je weniger die einzelnen Personen miteinander reden, umso weniger erfahren sie auch von der Sicht der anderen. Der Konflikt bleibt im Raum stehen und schwelt im Untergrund. Die optimale Teamkommunikation für solche Fälle zeichnet sich daurch aus, dass jeder einzelne gewillt ist, die Sicht des anderen zuzulassen durch Anhören und Verstehenwollen. Diese Erweiterung des Horizonts gelingt nur, wenn Schuldzuweisungen und Drohungen unterbleiben. Die wohlwollende Einstellung unterstützt das Team dabei, vom Dissens zu einem (neuen) Konsens zu gelangen.

Metakommunikation

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Wie schon mehrfach erwähnt, ist die beste Chance, um erfolgreich in Krisen und Konflikten zu Kommunizieren, die Betrachtung der eigenen Person. Denn auch wenn die andere Person Stur und Aggressiv ist, habe ich die besten Vorteile, indem ich mich selbst unter Kontrolle habe. Dafür verwenden wir die Metakommunikation.

Dabei beziehen alle Beteiligten eine gedankliche Position außerhalb der "Arena" ein und schauen von außen auf ihre Situation, um diese zu analysieren. Was würde ein Dritter denken? Diese Analyse hilft uns dabei, eine neutrale Sichtweise zu behalten. Ohne diese wird eine sachliche Lösung der Kommunikation kaum möglich sein.

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